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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kein Happy End nach schwierigem Start ins Leben
Zwischenüberschrift:
Schimpansen-Baby Nayla ist tot – Ursache noch ungewiss
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das im Zoo Osnabrück im Januar 2012 geborene Schimpansenmädchen Nayla ist am Dienstag überraschend gestorben. Das Jungtier hatte bereits einen schwierigen Start ins Leben: Nachdem die leibliche Mutter Vakanga Nayla ab gelehnt hatte, adoptierte Schimpansenfrau Vanessa sie. Die genaue Todesursache ist noch ungewiss.
Dienstagvormittag hatten Besucher beobachtet, dass das Jungtier leblos auf der Außenanlage lag und von den anderen Schimpansen umringt wurde. Als die Tierpfleger zum Außengehege eilten, lag Nayla auf einem Kletterbaum und schien tot zu sein. Die Zoomitarbeiter holten alle Schimpansen in den Innenbereich, um das Tier sichern zu können. Schimpansenweibchen Kisha brachte Nayla mit und ließ sie im Innengehege liegen, wo der Zootierarzt den Tod feststellte. " Wir wissen nicht, was passiert ist, und versuchen nun, per pathologischem Befund der Ursache auf den Grund zu gehen", sagte Zoodirektor Prof. Michael Böer. Der Tierkörper wurde in die Veterinärpathologie geschickt und wird dort untersucht.
Die Schimpansenanlage im Zoo Osnabrück gehört mit über 3100 Quadratmetern zu den größten in Europa. " Unsere neunköpfige Schimpansengruppe lebt bis auf normale Rangeleien sehr harmonisch miteinander", betonte Tierpfleger und Revierleiter Wolfgang Festl. " Auch an dem Morgen, als Nayla starb, hat sich die Gruppe ganz normal und ruhig verhalten." Nayla habe noch mit den anderen Rosinen eingesammelt. " Wir sind alle traurig, vor allem, weil wir um Nayla und ihr Wohlergehen von Anfang an gekämpft haben", so Festl.
Eine Handaufzucht von Nayla hatten die Zoo-Verantwortlichen im Januar abgelehnt, weil diese erhebliche Managementaufgaben nach sich gezogen hätte, um später das an Menschen gewöhnte Jungtier erfolgreich in den Sozialverband erwachsener Artgenossen integrieren zu können. " Nayla hatte sich bis jetzt aber sehr gut entwickelt und wurde von Adoptivmutter Vanessa wie ein eigenes Baby versorgt", so Festl.

Bildtext:
Auf dem Rücken von Vanessa fühlte sich Nayla wohl.

Foto:
Zoo Osnabrück
Autor:
pm


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