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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Lofts am Wasser und Ausbau des Hafens schließen sich aus.
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Berichterstattung über den Stadtteil Hafen in unserer Serie " Unsere Stadtteile", darunter der Beitrag " Für Romantik ist im Hafen kein Platz" (Ausgabe vom 26. Juli) und das Interview mit Ratsmitglied

" Es scheint ja alles toll zu sein im Hafen beziehungsweise im Stadtteil Eversburg/ Haste. Herr Rolfes nimmt sich Münster als Beispiel für einen Hafen der Zukunft. Leider aber nicht vergleichbar, da der Dortmund-Ems-Kanal durch Münster verläuft und kein Stichkanal ist. Er träumt von Lofts am Wasser, gleichzeitig aber fordert er den Ausbau des Hafens. [...]

Eine Erhöhung des Umschlages per Schiff wird nicht eintreten, denn andere als bisher geförderte Massengüter werden in Osnabrück nicht benötigt [...]. Bleibt da noch die scheinbar unausrottbare Mär von einem Umschlag von Containern [...]. Da schüttelt doch jeder Logistiker nur den Kopf. Ein wirtschaftlicher Transport ist durch die viel zu geringe Menge, die auf ein Binnenschiff passt, gar nicht möglich. [...] Auch nach einem Ausbau könnten Binnenschiffe der neuesten Generation wegen fehlender Abladetiefe den Hafen nicht anlaufen. Ein Vorschlag wäre, die Kanalbrücke am Römeresch abzureißen und den Kanal an dieser Stelle zuzuschütten. Die vom Wasser abhängigen Betriebe [...] könnte man umsiedeln in bestehende Häfen am Mittellandkanal [...]. Die restlichen [...] Betriebe mit Wasseranschluss können auch ohne Ausbau der Schleusen von Schiffen der bisherigen Größe [...] angefahren werden. Somit könnte dann Herr Rolfes auch die Lofts bauen.

Frau Thiel kümmert sich seit Jahren um Hafenaspekte [...]. Sehr geehrte Frau Thiel, ich lebe seit über 50 Jahren in den Stadtteilen Haste/ Eversburg. Ich habe Ihren Einsatz für die Bürger in diesen Bereichen bisher nicht wahrgenommen. Sie fordern etwas Geduld wegen der Bahnunterführung, aber seit mindestens 40 Jahren wird über diese Brücke gesprochen, also wie viel Geduld noch? [...] Wippchenmoor gehört historisch nicht zum Stadtteil Hafen, sondern zu Eversburg [...]. Es ist schlichtweg [...] annektiert [...] worden, ohne die Betroffenen zu fragen. Eine weitere Spedition will sich ansiedeln, erstaunt es den Leser, wissen Sie denn nicht, dass die Lärmschutzgutachten gar keinen Raum mehr dafür lassen? [...] Weniger Belastung, wer mag das glauben? Ich erinnere hier mal an die [...] , Lüge vom Wippchenmoor′, in der Herr Pistorius den anwesenden Anwohnern [...] erklärte, dass es in Zukunft nicht mehr Belastungen geben wird den Vertrag mit der Spedition Koch in der Tasche habend und wissend, dass [...] ca. 250 Lkw-Bewegungen täglich dazukommen. Das zur Glaubwürdigkeit der Politik, Frau Thiel."

Autor:
Ralph Helmers


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