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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Riesengroßes Interesse am Piesberg.
Zwischenüberschrift:
Vier Stationen zum Glückauf: Kulturschaffende loben "einmalige Konstellation".
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Zu Lande, auf der Schiene und über das Wasser: Der Piesberg und seine Einrichtungen sind auf unterschiedliche Weise zu erreichen. Gestern konnten die Besucher wieder einen abwechslungsreichen Tagesausflug zum Kultur- und Landschaftspark unternehmen.

" Vier Stationen zum Glückauf" zum ersten Mal wurden in diesem Jahr die Besucherangebote der am Piesberg beheimateten Einrichtungen zusammengeschaltet. An vier Terminen, jeweils zu Monatsbeginn, lockten seit Mai das Gesellschaftshaus, das Museum Industriekultur, die Dampflokfreunde, das Museum für feldspurige Industriebahnen und das Projektbüro Piesberg des städtischen Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz Tagesausflügler in den Norden der Stadt.

Die Absicht der Beteiligten ist, den Kultur- und Landschaftspark näher ins Bewusstsein der Bürger zu rücken und seine vielfältigen Facetten und Attraktionen zu zeigen. " Eine Konstellation unterschiedlicher Einrichtungen wie hier am Berg ist sonst nirgendwo in Deutschland zu finden", machte Imke Wedemeyer deutlich. Das mache ihn besonders für Familien und Besuchergruppen mit verschieden gelagerten Interessen attraktiv.

Die Geschäftsführerin des Gesellschaftshauses zeigte sich gestern Nachmittag überaus zufrieden mit dem Verlauf der vier Besuchstage. Zum einen waren es die unterschiedlichen Anreisemöglichkeiten gewesen. " Wer wollte, konnte dies mit dem Fahrrad oder dem Auto tun, mit den Dampflokfreunden oder sogar mit dem Schiff". Denn erstmals legte das Fahrgastschiff " Lyra" im ehemaligen Zechenhafen an und lud weiterhin von dort aus zu einer Hafenrundfahrt auf dem Stichkanal ein.

Wer an Land blieb, konnte sich an unterschiedlichen Unternehmungen beteiligen. Die Ausstellung " Kleiderberge" und " In Fahrt kommen" des Industriemuseums, Wanderungen und Fossilienexpeditionen zum Berg, Fahrten mit der Feldbahn zur Felsrippe mit dem neuen Aussichtsturm oder nur auch das gemütliche Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen im Gesellschaftshaus all das war ganz nach dem Geschmack des Publikums.

Auch das Interesse an den historischen Loks und Wagen oder der Steinbrecheranlage war riesengroß. Albert Merseburger, Vorsitzender der Dampflokfreunde, schloss sich dem positiven Fazit Wedemeyers an. " Wir können ja anhand der Fahrgastzahlen sehen, dass der Besuch an allen Tagen gut gewesen ist. Wenn die allerdings dann ausgestiegen waren, verlief sich das ein wenig, schließlich ist das Gelände sehr groß."

Beide sind sich einig, die Aktion zu wiederholen, um dem Piesberg jene touristische Aufmerksamkeit zu verschaffen, die ihm zusteht.

Bildtext:
Der Osnabrücker Piesberg bietet tolle Erlebnisse für kleine und große Leute: Am Sonntag nahm Henning Fischer im Zechenbahnhof den kleinen Jannik Tonföhrde mit auf den Führerstand seiner Lokomotive.
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Foto:
Uwe Lewandowski
Autor:
Horst Troiza


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