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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
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Überschrift:
Stadthaus: Räumung ab November
Zwischenüberschrift:
Sanierung dauert rund 18 Monate
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Der Zeitplan für den Umzug der im Stadthaus-Altbau untergebrachten Verwaltungsbereiche ins Telekom-Gebäude an der Hannoverschen Straße steht jetzt fest: Ab 1. November sollen die Stadt-Mitarbeiter wegen der notwendigen Komplettsanierung des unter Denkmalschutz stehenden Verwaltungsgebäudes für 15 bis 21 Monate peu à peu den Standort wechseln.

Das teilte Bürgermeister Boris Pistorius den betroffenen Beschäftigten Freitagmorgen bei einer Info-Veranstaltung im Haus der Jugend mit. Der Mietvertrag für die insgesamt 4500 Quadratmeter am Übergangs-Standort an der Hannoverschen Straße wird voraussichtlich in der kommenden Woche unterschrieben.

Pistorius: " Die Konditionen sind ausverhandelt, aber die Telekom muss sich noch abschließend äußern." Nur die Büros in den beiden Stadthaus-Seitenflügeln, in denen sich unter anderem Bürgeramt und Kfz-Zulassung befinden, sind nicht vom Umzug betroffen.

Ein Planungsbüro berechnet derzeit die Kosten der im Stadthaus bestehenden Sanierungsalternativen. Die Zahlen sollen bis Mitte September vorliegen, sodass der Rat, der vor zehn Tagen einstimmig einen Betrag von monatlich 45 000 Euro für die Anmietung von Ersatzräumen zur Verfügung gestellt hat, eventuell schon in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause Entscheidungen treffen könnte.

Es gibt drei Schadstoff-Probleme im Ende der 20er- Jahre gebauten Gebäude: Neben der bereits begonnenen Entfernung einer alten, im Boden zwischen der sechsten und siebten Etage ausdampfenden und für kritische Naphtalinwerte sorgenden Teerpappe sind dies Schimmelpilz sowie eine VOC-Belastung im Raumklima festgestellte sogenannte flüchtige organische Verbindungen. Sie sind Folge einer im Frühsommer 2011 auf die Fassade aufgebrachten Schutzschicht. Neben einer bessere Ergebnisse versprechenden Variante dieses Ansatzes gibt es die Lösungen, die Fugen der Klinker neu zu verfüllen (plus Anbringung einer Innendämmung), was 15 bis 20 Jahre Ruhe bringen würde, oder die Außenfassade zu erneuern. Dafür müsste das Land aber zuvor den Denkmalschutz aufheben.

Bildtext:
Die im Stadthaus-Altbau untergebrachten Mitarbeiter ziehen ab November in das Telekom-Gebäude an der Hannoverschen Straße um.

Foto:
Egmont Seiler
Autor:
Wolfgang Elbers


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