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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Andere Städte sperren den Transitverkehr aus.
Zwischenüberschrift:
Zum Artikel "Für ein schöneres Leben am Wall – Kritik im Bürgerforum am Verkehrslärm" (Ausgabe vom 23. Juni).
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Zur Kritik im Bürgerforum Innenstadt durch Frau Unland am zunehmenden Verkehrslärm äußert der Herr Oberbürgermeister Pistorius Verständnis, und weiter heißt es: Doch eines steht für ihn fest: Die von ihr geforderte Verbannung von Lastwagen sei nicht möglich: Der Johannistorwall sei Teil der Bundesstraße 68. Wir können die Lastwagen dort nicht verbieten.′

Da muss man sich fragen, weiß er es nicht besser, oder gibt er bewusst unvollständige und ungenaue Auskünfte? Es geht den leidgeprüften Anwohnern am Wall doch wohl nicht um eine völlige Verbannung von Lastkraftwagen, sondern um eine deutliche Reduzierung des Schwerlastverkehrs durch die Verhängung eines Transitverbotes für Lkw im Stadtgebiet. Dass es möglich ist, den Durchgangsverkehr für Lastkraftwagen ab zwölf Tonnen durch das Stadtgebiet insgesamt, also auch im Verlauf von Bundesstraßen, zu verbieten, zeigen andere Städte in vergleichbarer Lage. Für Hannover besteht schon lange ein solches Durchfahrverbot unter Einschluss der das Stadtgebiet durchkreuzenden Bundesstraßen B 3, B 6, B 65 und B 441. Oder auch für Paderborn mit den Bundesstraßen 1 und der B 68.

Es ist schon eine arge Zumutung, wie die Bürger dieser Stadt mit ihren Forderungen nach Maßnahmen zur Reduzierung des die Gesundheit gefährdenden Verkehrslärms immer wieder von der Verwaltung und vom Stadtrat mit Hinweisen auf eine angebliche Unmöglichkeit abgespeist werden. Dem Herrn Oberbürgermeister ist dringend zu empfehlen, sich möglichst bald in Sachen Machbarkeit einmal von seinem Parteifreund Herrn Oberbürgermeister Weil in Hannover beraten zu lassen."

Autor:
Bernd Falge


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