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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Aus Müll werden Abfalleimer
Zwischenüberschrift:
Gymnasiasten erklären Grundschülern Umweltschutz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Vor zehn Monaten haben sie mit ihrer Ausbildung zum Klimabotschafter begonnen. Jetzt waren Mittel- und Oberstufenschüler der Ursulaschule selbst als Lehrer unterwegs: An der Stüveschule zeigten sie Viertklässlern, wie das eigentlich abläuft mit dem Klimawandel. Und sie erläuterten, was die Zehnjährigen dagegen tun können.
Eines der Ergebnisse der Woche ist klein, bunt und passt auf jeden Tisch: Es sind Abfallbehälter, die die Schüler und Schülerinnen aus Tetrapaks gebastelt haben. So haben die Viertklässler der Stüveschule hautnah erlebt, wie Recycling funktionieren kann, wie Energie und Rohstoffverbrauch verringert werden können. Nun ja, der Bedarf an Behältern für Tischabfall ist zwar bald gedeckt, aber die Ergebnisse der Projektwoche werden weitere Früchte tragen.
Nicht nur über das Wissen, das die Jugendlichen den Grundschülern vermittelt haben, sondern auch über ein Symbol, das sie täglich daran erinnert. Wie die Klimabotschafter werden sie künftig grüne Bänder am Handgelenk tragen, sagt Solveig Degen. Die Neuntklässlerin ist eine der 22 Klimabotschafter, die die Projektwoche geleitet haben.
Die grünen Wollfäden stehen mit ihrem gedrehten Garn und dem Knoten für die Vernetzung vieler Menschen, die zur Nachhaltigkeit beitragen möchten, erläutert Yannick Klecker. Der 17-Jährige hat die Projektwoche ebenfalls mitgestaltet, vor Kurzem hat er bei der Jahreskonferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro die grünen Bänder verteilt. Ihre Farbe steht für den Schutz der Umwelt und für die Hoffnung.
Während der Projektwoche haben die rund 50 Viertklässler der Stüveschule im Supermarkt die Herkunftsländer von Lebensmitteln recherchiert und den NABU-Garten am Schölerberg besucht. Zudem haben sie sich bei Spielen und Experimenten mit dem Treibhauseffekt befasst.
Entstanden ist die Idee zur Veranstaltung bei einem Treffen der Klimabotschafter in Wolfsburg. Dort hat sich die Osnabrücker Gruppe mit Jugendlichen aus zehn Ländern ausgetauscht. Jede der insgesamt zwölf Gruppen hat Aktionen entwickelt, um den Gedanken des Klimaschutzes im eigenen Land umzusetzen und ihn an weitere Menschen heranzutragen. " Wir wollten Kinder für den Umweltschutz sensibilisieren", erinnert sich Florian Sickendieck, der mit Yannick die Stufe 11 der Ursulaschule besucht. Und hat es funktioniert? " Ich bin überrascht, wie gut es angekommen ist", sagt Solveig lächelnd.
Einen Blog zur Projektwoche gibt es auf der Seite der Klimabotschafter: thinkgreen.org/ de"

Bildtext:
Schön bunt: Klimabotschafter der Ursulaschule zeigten Viertklässlern an der Stüveschule, was sie selbst tun können, um den Klimawandel zu verlangsamen etwa aus Tetrapaks Abfallbehälter zu bauen.

Foto:
Hermann Pentermann
Autor:
mlb


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