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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Blutrote Fontänen im Schlossgarten.
Zwischenüberschrift:
Brunnenwasser mit Farbe angereichert – Polizei ermittelt.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Am vergangenen Wochenende hat sich den Besuchern des Osnabrücker Schlossgartens ein ungewöhnliches Bild geboten, das an so manchen Horrorfilm erinnerte. Einer der Springbrunnen war mit blutrotem Wasser gefüllt und spuckte farbiges Wasser in die Luft. Es handelte sich dabei aber keineswegs um ein Horrorszenario oder gar Wunder mit Pilgerpotenzial.
Nach derzeitigem Kenntnisstand kippten Unbekannte für Mensch und Tier unbedenkliche Lebensmittelfarbe in das Becken. Einen weiteren Brunnen färbten sie mit kaum sichtbarer blauer Farbe ein, ein dritter sollte grün erstrahlen. Bei Letzterem blieb der von den Tätern wohl erhoffte Effekt allerdings aus, da der Brunnen außer Betrieb war.
Am Montag widmeten sich die Stadt und der Osnabrücker Servicebetrieb der Reinigung und Überprüfung der Brunnen. Sie ließen das Wasser ab und untersuchten die technischen Anlagen auf Schäden. Diese blieben jedoch aus, bestätigte ein Mitarbeiter der Technischen Betriebe der Stadt gestern vor Ort. So bleibt die Aktion folgenlos für den Steuerzahler, da die Reinigung und Überprüfung der Brunnen ohnehin in der kommenden Woche fällig gewesen wäre. Alle vier bis fünf Wochen geschieht das. Bereits am Mittag wurden die Brunnen wieder mit klarem Wasser aufgefüllt.
Die Facebook-Gemeinde begrüßte indes den roten Farbbrunnen. Bis zum
Montagmittag gaben 43 Facebook-Mitglieder ihre Kommentare zu dem Bild ab . Viele plädieren dafür, den roten Brunnen so zu belassen. " Besser als die grüne Pampe, die da sonst immer sprudelt", schreibt ein
Mitglied. Und ergänzt:
" Vorschlag: Die anderen Brunnen auch bunt fär-
ben."
Dennoch nahm die Polizei den Vorfall auf. " Wir ermitteln wegen Verdachts der Sachbeschädigung", bestätigte Georg Linke, Pressesprecher der Polizei. Er erbittet Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 05 41/ 327-21 15.
Autor:
yjs


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