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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Diese Flitzer tanken an der Steckdose.
Zwischenüberschrift:
Freunde der Elektro-Roadster zu Gast in Osnabrück.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Wenn wir die Energiewende wollen, dann müssen wir alle mitnehmen", sagt Otto Wetzig, Vorsitzender der Bürger-Energiegenossenschaft " nwerk". Das können zum Beispiel Menschen sein, die ein Faible für Sportwagen haben. Zu dieser Spezies gehören Fans des Elektro-Roadsters der Marke Tesla. Ein halbes Dutzend von ihnen kam für eine Stippvisite nach Osnabrück und trommelte so für die umweltfreundliche Technologie.
Treffpunkt war der Hof Spiegelburg, wo das Unternehmen Brennwerk Holzenergie GmbH beheimatet ist. Geschäftsführer Klaus Rosenbusch, seinerseits bei " nwerk" aktiv, begrüßte mit Wetzig die Gäste, die mit ihren PS-starken Automobilen angereist waren. Die Verbindung zwischen Genossenschaft und Tesla-Liebhabern kam über Udo Werges zustande: Der Osnabrücker ist auch bei " nwerk" aktiv und seit 2011 Roadster-Fahrer.
Werges betonte mit Zustimmung der anderen Fahrer die " Alltagstauglichkeit" des Elektro-Fahrzeugs. Die weitestete Anreise hatte Michael Gerber aus der Nähe von Freiburg. 710 Kilometer legte er zurück. Bis zu 400 Kilometer schaffen die Wagen, bevor sie wieder an die Steckdose müssen. Gerber legte vorsichtshalber zwei Pausen zu je eineinhalb Stunden ein.
Das hört sich nach einer eher unkomfortablen Reise an doch da widersprechen die Tesla-Fans vehement: " Man muss die Fahrten nur anders organisieren." Im Alltag habe das Elektrofahrzeug unschlagbare Vorteile: Nach einer Nacht an der Steckdose werden am nächsten Morgen wieder durchgestartet: Ein nötiges morgendliches Tanken entfalle wie der ständige Blick auf die wechselnden Spritpreise.
Ein Roadster hat allerdings seinen Preis, der jenseits der 100 000 Euro liegt. Die Fans verweisen allerdings auf zwei Aspekte: Zum einen lägen die Verbrauchskosten bei weniger als einem Fünftel gegenüber einem Sprit-Sportwagen. Zum anderen würden andere Hersteller nun Elektromodelle in Serienreife auf den Markt bringen, die somit deutlich erschwinglicher würden.

Bildtext:
Bis zu 400 Kilometer können die Elektro-Sportwagen fahren, ehe sie neuen Strom tanken müssen.

Foto:
Svaantje Hehmann

Autor:
hmd


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