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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Begehrte Bauplätze.
Zwischenüberschrift:
Luftbilder im Vergleich: Das Baugebiet In der Masch.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ursprünglich war der Name " In der Masch" eine Flurbezeichnung. Heute steht er für ein Neubaugebiet.

Schon 1993 hatte die Stadt mit der Planung des Baugebietes " In der Masch" begonnen. Einwände der Anwohner, die etwa zu viel Verkehr befürchteten, hatten die Erschließung aber verzögert. " Ab 2000 wurde gebaut", erinnert sich Friedhelm Groß, Vorsitzender des Bürgervereins Eversburg.

Groß, der schon seit vielen Jahren an der Landwehrstraße lebt, hat die Erschließung der " Masch" miterlebt. " Früher wurde das Gebiet landwirtschaftlich genutzt", erinnert er sich. Noch zwei Jahre vor der Erschließung wuchs dort Mais. Das Gebiet war über einen Fuß- und Radweg zugänglich. Als es dann konkret mit dem neuen Wohngebiet wurde, waren die Eversburger aber ganz " heiß" darauf, wie es Friedhelm Groß bei einer Hauptversammlung 1999 formulierte.

2002 standen bereits die ersten Häuser, wie das Luftbild aus dieser Zeit zeigt. Auch das Regenrückhaltebecken sowie die Haupterschließungsstraßen Sophie-Hammer-Straße im Norden und Pastor-Goudefroy-Straße gab es bereits. Über sie ist das Neubaugebiet von der Landwehrstraße im Westen und von der Schwenkestraße im Osten zu erreichen.

Ärger gab es im Laufe der Jahre mit den Kosten. Die Stadt verrechnete sich etwa, als es um die Ausgleichsmaßnahmen ging. Irrtümlich wurden die Rechnungen zunächst auch an die Altanwohner geschickt, die damit nichts zu tun hatten. Als der Fehler behoben werden sollte, bekamen die Neuanwohner zu hohe Rechnungen. Auch bei den Erschließungskosten gab es wieder Ärger. Die Stadtverwaltung hatte allerdings bis dahin keine Erfahrung mit Abrechnungen dieser Art, weil sie zum ersten Mal ein Baugebiet in Eigenregie abwickelte.

2012 ist das Baugebiet " In der Masch" fast dicht. 14 Bauplätze sind noch frei. Gebaut werden kann außerdem in zweiter Reihe in der Schwenkestraße. Hauptsächlich sind frei stehende Einfamilien- und Doppelhäuser entstanden. Ursprünglich hatte die Stadt eine dichtere Bebauung geplant. Seit Februar gibt es den Bebauungsplan.

Bildtext:
So sah es " In der Masch" 2002 aus. Die ersten Häuser stehen bereits. Auch die Haupterschließungsstraßen und das Regenrückhaltebecken gibt es schon.

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Anne Reinert


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