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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Absurde Argumente für Fotovoltaik
Zwischenüberschrift:
Zur aktuellen Diskussion in den Medien um die Energiewende.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Eine besondere Posse ist die Fotovoltaik und deren Förderung. Obwohl der Beitrag gering (drei Prozent im Mittel), auf alle Fälle nicht marktgerecht ist (im Hochsommer, mittags, falls die Sonne scheint, und nicht im Winter mit seinen trüben Tagen), subventionieren wir diese Technik mit sieben Milliarden Euro im Jahr zulasten der vielen Stromkunden, die nicht gefragt werden.

Die Veranstaltung ist zudem noch unsozial, da Hausbesitzer im Allgemeinen die viel zitierten Besserverdienenden profitieren zulasten der Einkommensschwächeren. Die kürzlich durch die Medien geisternde Siegesmeldung: Fotovoltaik erzeugt so viel Strom wie 20 Kernkraftwerke′ begründet aber nicht den Anspruch auf einen verlässlichen Beitrag zur Stromversorgung.

Es fehlte die Meldung, dass bereits am gleichen Nachmittag und in den folgenden Regentagen, geschweige denn an trüben Tagen nahezu überhaupt kein Solarstrom produziert wurde. Dass dann trotzdem die Fabriken laufen und die Züge fahren, liegt an den ansonsten so geschmähten konventionellen′ Kraftwerken, die im Gegensatz zu den sogenannten Erneuerbaren′ zuverlässig zur Verfügung stehen.

Das Arbeitsplatzargument ist ebenfalls absurd: Unsere Überförderung schafft Arbeitsplätze in China und ist auch politisch so gewollt. Soweit Arbeitsplätze in Deutschland betroffen sind, könnte man für sieben Milliarden Euro alle Beschäftigten in Dauerurlaub schicken. Selbst der Bauernverband ist in Sorge vor diesen Solar-Industrieparks′ und stellt fest: Täglich verlieren Landwirte auf diese Weise 90 Hektar auf besten Böden und auf Freiflächen für diesen Trend, auch die Landschaft zu verspiegeln."

Rolf Ihsen

Enger

Bildtext:
Solarkraftwerke am Netz.

Foto:
dpa
Autor:
Rolf Ihsen


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