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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Vier Probleme stören die Harmonie
Zwischenüberschrift:
Helleraner informierten die "Redaktion vor Ort" über Wohl und Wehe ihres Stadtteils
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Fast schon verdächtig harmonisch haben die Helleraner gestern Nachmittag gegenüber den Redakteuren unserer Zeitung von ihrem Ortsteil gesprochen. Gut, dass zumindest einige Bürger auch Missstände beklagten, sonst wären die Redakteure, die für die Serie " Unsere Stadtteile" vor dem Edeka Dütmann an der Töpferstraße standen, wohl gleich dortgeblieben.
Karin Dethlefs hatte einen weißen Umschlag in der Hand. " An Till NOZ" stand darauf. Darin lag ein Bericht über das Hochwasser 2010 in Osnabrück, der Dethlefs per E-Mail und den Umweg über Kanada sowie Frankreich erreichte. Klarer Fall, dachte die Helleranerin, diese kuriose Reise eines Berichts ist eine Geschichte für Till.
Auch Achim Hellmann war " extra hierhergekommen", wie er sagte, um den Redakteuren davon zu berichten, wie gut ihm das Leben in Hellern gefällt. Auch wenn man die Mentalität der Menschen kennen müsse, wie er sagte. " Die wollen angesprochen werden, bevor sie aus sich rauskommen", sagte Hellmann. Einen Tipp für das Internetportal www.os-nachbarn.de und die Neue OZ hatte er auch noch parat: Mehr historische Bilder von Osnabrück sollten zu finden sein, weil das viele Leute interessieren dürfte.
In Hellern hingegen interessierten vor allem vier Themen: Zum einen sind das die Gedankenspiele um einen Solarpark über der ehemaligen Mülldeponie am Tongrubenweg. Sollten die Stadtwerke diese Anlage tatsächlich bauen, werde die Lebensqualität sinken, mutmaßte Monika Viere-Schnettler. Außerdem sei noch immer ungewiss, wie stark das Gelände belastet sei und welche Folgen der Bau des Solarparks für die Anlieger und die Umgebung hätte.
Ein weiteres Ärgernis haben viele Helleraner an der Töpferstraße ausgemacht. " Eine Katastrophe hoch drei" sei die Verkehrssituation dort, sagte Renate Schmidt-Rhaesa. Zu viele Raser, zu wenige Parkplätze, kaum Rücksichtnahme. Zweimal sei sie fast angefahren worden. Ansonsten gefalle ihr Hellern rundum gut bis auf den Geruch der Biogasanlage eines Landwirts. Dieses ist das dritte Problem, das die Menschen im Stadtteil bewegt. Allerdings, so versicherten einige Anwohner, sei das besser geworden, seit die Behörden dem Landwirt " auf die Finger schauten", wie es ein Alteingesessener formulierte.
Einige Helleraner klagten aber auch über den mangelhaften Zustand einiger Straßen. So habe der Hörner Weg zu viele Schlaglöcher, meinte Elisabeth Thiemann. Und auf dem Waldweg vom Grieseling Richtung Große Schulstraße ist Ruth Grave wegen der starken Spurrillen sogar schon einmal mit dem Fahrrad gestürzt.
Darüber hinaus betonten die Helleraner vor allem, wie idyllisch, stadtnah und gut ausgestattet ihr Stadtteil sei. " Eine Kleinstadt im Grünen, die an die Großstadt angebunden ist", fasste Barbara Schürmann zusammen. Und die Nachbarschaft! Die Helleraner SPD-Vorsitzende Heike Walter betonte, der Kampf um das Gemeindezentrum " Alte Kasse" habe noch mal " richtigen Zusammenhalt gegeben". Helleraner Harmonie nennt man das wohl.

Bildtext:
Hallo, Gitta! Am Stand der Neuen OZ trafen sich einige Helleraner und plauderten über ihren Stadtteil.

Foto:
Michael Hehmann
Autor:
han, msb


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