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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Meyers frohe Botschaft: Penny bleibt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ratsmitglied Björn Meyer (CDU) lebt am Schölerberg. Der Vorsitzende des Ausschusses für Feuerwehr und Ordnung engagiert sich unter anderem in der Gemeinde St. Joseph.
Herr Meyer, leben Sie gern am Schölerberg?
Auf jeden Fall, die Lage ist ideal. Man ist in fünf Minuten in der Stadt oder in fünf Minuten im Grünen. Das bedeutet Lebensqualität. Und wenn man motorisiert ist, sind alle wichtigen Läden leicht erreichbar.
Aber wenn man auf Schusters Rappen angewiesen ist, hat man schlechte Karten. Was sagen Sie zum Beispiel der Witwe ohne Führerschein, die eine weitere Verschlechterung der Nahversorgung befürchtet?
Ja, das ist eine Schwäche am Schölerberg. Gerade ältere Menschen haben zum Beispiel die Sorge, dass Penny an der Meller Straße zumacht. Deshalb haben Ortsverbandsvorsitzender Wolfgang Maaß und ich bei der Verwaltung nachgefragt. Wir können nun die Bürger beruhigen: Penny bleibt. Die grundstücksrechtlichen Fragen seien entsprechend mittlerweile geklärt. Schließlich müsse für die endgültige Realisierung der Penny-Erweiterung noch ein schalltechnisches Gutachten berücksichtigt werden, sodass das Vorhaben gegen Ende 2012 oder Anfang 2013 umgesetzt werden kann.
Wie weit ist das Verfahren?
Das Bebauungsplan-Verfahren läuft derzeit. Das ist unumgänglich, da nicht nur das heute schon genutzte Areal betroffen ist, sondern auch der dahinterliegende, selten benutzte Spielplatz. Der wiederum soll zur Overbergstraße auf das Gelände der Overbergschule verlegt und dort dauerhaft gesichert werden.
Apropos Overbergschule: Gegen den Ratsbeschluss der Verlagerung in das Gebäude der ehemaligen Teutoburger Schule gibt es heftigen Widerstand im Stadtteil.
Ja, auch im Hinblick auf den Spielplatz an der Overbergstraße sehen wir ein weiteres Argument gegen eine Verlagerung, da eine von SPD und Grünen offen angestrebte Vermarktung und Bebauung des Schulgeländes immer unsinniger und unwirtschaftlicher wird.
Welche Projekte stehen als Nächstes an?
Wir wollen das Projekt eines Informations- und Aussichtsturmes auf dem Schölerberg vorantreiben, der auch umweltpädagogische Funktion erfüllen kann.
Weil die Stadt ja so viel Geld hat?
Nein, uns ist natürlich klar, dass der Turm nicht aus Steuermitteln bezahlt werden kann. Wir versuchen, dazu Geld von anderen Quellen einzuwerben.

Bildtext:
Ratsherr Björn Meyer.
Autor:
swa


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