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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Bürger bleiben außen vor.
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Zum Artikel " Neumarkt: Beirat beginnt mit der Arbeit" (Ausgabe vom 14. April).
" Die Ausführungen von Ulrich Hasskamp sind aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar. Auch bei einer Sperrung des Neumarkts für den Autoverkehr besteht weiterhin die Möglichkeit, alle Parkhäuser anzufahren. Auf dem Platz selbst kann ohnehin kein Fahrzeug anhalten. Außerdem haben Erfahrungen aus anderen Städten gezeigt, dass Autofahrer sich schnell neue Wege suchen, wenn bestimmte Zonen in sinnvoller Weise gesperrt und nur noch für Fußgänger, Radfahrer, Taxen, Anlieferung per Auto, Bus und Stadtbahn freigegeben werden.

Es kann uns wirklich nichts Effektiveres passieren als eine völlige Umgestaltung des Neumarkts, welcher dann als urbanes, lebenswertes Zentrum mit Grün eine ausgesprochen hohe Aufenthaltsqualität zu bieten hätte. Dies wäre letztendlich auch vorteilhaft für den direkt angrenzenden Einzelhandel. Die Johannisstraße wäre somit viel besser integriert.

Ein Jahrmarkt auf dem Neumarkt wäre doch eine gute Testidee dafür, wie der Autoverkehr in der Innenstadt dann laufen könnte. Dass der Neumarkt-Beirat hinter verschlossenen Türen tagen soll ohne Einflussnahme der Osnabrücker Bürger und die Mitglieder zu Vertraulichkeit verpflichtet wurden, stimmt zutiefst nachdenklich. Wo bleibt hier ein demokratisches Denken des Oberbürgermeisters, das von Offenheit und Loyalität geprägt sein sollte? Richtig wäre, wenn möglichst viele Bürger unserer Stadt hier in aller Offenheit Mitspracherecht besäßen! Schließlich geht unser Stadtzentrum doch uns alle an oder soll hier bewusst vertuscht werden?

Unabhängig davon haben sich bei einem vor Jahren durchgeführten Bürgergutachten schon einmal 80 Prozent der Teilnehmenden für einen vom Autoverkehr befreiten Neumarkt ausgesprochen. Und die Eckdaten bezüglich der Größe des geplanten Einkaufszentrums sind doch von der Politik längst schon festgelegt. Wozu dann also noch einen Beirat einberufen? Zwecks Alibifunktion und manipulierender Bürgerberuhigung?"
Autor:
Monika Fillies


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