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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Wohnt die Kuh im Kühlschrank?
Zwischenüberschrift:
Im Museum am Schölerberg können Kinder spielerisch die Welt der Energie kennenlernen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Wenn Kuhmilch aus dem Kühlschrank kommt, wohnt die Kuh dann auch dort? Und was hat sie mit dem Thema Energie zu tun? Noch bis 1. Juli gehen Kinder dieser und anderen Fragen im Museum am Schölerberg nach. Bis dahin ist die Wanderausstellung " Die Kuh im Kühlschrank" zu Besuch.
Zuerst müssen die Schuhe ausgezogen werden, erst dann darf die Ausstellung angeschaut werden. Und das ergibt auch Sinn, betritt der Besucher doch gleichzeitig ein Haus aus Pappe. Vom Flur aus geht es ins Wohnzimmer, in die Küche, in Schlafzimmer und Bad und von dort aus sogar in die Kanalisation. Aber keine Sorge: Schmutzig macht sich keiner der kleinen Besucher. Stattdessen treffen sie in den Papprohren Kanalratten aus echtem Plüsch.
" Der Titel , Die Kuh im Kühlschrank′ irritiert erst einmal. Und genau durch diese Irritation kann sich ein Gespräch zwischen Kindern und Erwachsenen entwickeln", erklärt Andrea Lein, Leiterin des Umweltbildungszentrums, bei der Ausstellungseröffnung. Ziel der Ausstellung ist es, dass die Kinder ihre Ideen in ihre Kindergärten oder ihr Zuhause mitnehmen. Gleichzeitig sollen auch die Erzieher in den Kitas auf neue Ideen gebracht werden.
Angeleitet werden die Besucher der Eröffnung passenderweise von Kindern der Kita Schölerberg, denn gedacht ist die Ausstellung für Drei- bis Sechsjährige. Und die Kinder zeigen dann auch lebhaft, was man in den Räumen alles machen kann, beispielsweise Kaffee mit einer alten Kaffeemühle mahlen.
Die kennen nur noch wenige der Kinder, doch nun sind sie alle eifrig am Werk. Und fragen sich, warum man heute für diesen Zweck elektrische Maschinen benutzt und woher die Elektrizität dafür eigentlich kommt.
Im Wohnzimmer freut sich derweil die fünfjährige Ayse, dass sie im Fernsehen zu sehen ist selbst wenn es sich dabei nur um einen großen Pappbildschirm handelt, in dem das Mädchen fröhlich seine Pirouetten dreht.
Betreut wird die Ausstellung im Museum am Schölerberg von angehenden Erziehern der Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS), zwei Tage wurden sie dafür geschult. Einer von ihnen ist Zander Reurik, der sehr angetan ist: " Die Kinder können hier selbst alles erleben und ihre eigenen Fragen stellen. Wir begleiten sie nur, passen auf und helfen, geben ihnen aber nichts vor. Das ist toll für ihre Selbstständigkeit."
" Für Kinder ist diese Ausstellung eine einzige Spielwiese. Sie können alles anfassen, mit allem spielen, alles entdecken und sich so spielerisch auch dem Thema Energie nähern", stimmt ihm Christina Sauer zu. Sie ist Geschäftsführerin der Leuchtpol GmbH, die die Wanderausstellung konzipiert hat. Die bundesweit tätige Projektgesellschaft im Bildungsbereich agiert gemeinnützig und wird von Eon finanziell unterstützt.

Bildtexte:
Mit dem Handquirl verrührt die kleine Besucherin den Inhalt ihrer Schüssel und lernt dabei auch gleich etwas über Energie.

Schönen guten Tag, was darf′s denn sein? Mit Begeisterung spielen die Kinder im Kaufmannsladen der Ausstellung.

Wozu eine elektrische Kaffeemühle, wenn es auch die gute alte tut, die man selbst mit der Hand betätigt?

Fotos:
Elvira Parton
Autor:
cob


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