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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gedankenspiele um den Altstadtbahnhof.
Zwischenüberschrift:
Zu wenig Fahrradständer – Kommt ein Fußgängertunnel?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Derzeit wird der Altstadtbahnhof fit gemacht für das Landesturnfest im Juli. Neue Fahrradständer für den Standort sollen folgen. Doch über allem schwebt die Hoffnung, ein Projekt aus der Vergangenheit in Zukunft wahr werden zu lassen: einen Tunnel unter dem Gleisbett, der Ziegelstraße und Ring verbindet.
Jeden Morgen dieselbe Frage: Wohin mit meinem Fahrrad? Die Pendler, die morgens zum Altstadtbahnhof radeln, um von dort aus mit der Bahn zur Arbeit, zur Schule oder zur Uni zu fahren, kennen das Problem: Es gibt zu wenig Abstellplätze. 265 würden benötigt, hat die Stadt im vergangenen November ermittelt. Vorhanden sind 170. " Eine unbefriedigende Situation", sagt Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau.
Ändern wird sich aber so schnell nichts. Zuletzt befasste sich der Ausschuss für Stadtentwicklung Anfang März mit dem Problem. Ein Ergebnis gibt es zunächst nicht. In den kommenden Monaten will die Stadt Pläne entwickeln. Doch schon jetzt stellt Schürings klar: " So viele Abstellplätze, wie es Bedarf gibt, können wir nicht schaffen. Dafür fehlt der Platz."
Auch wenn der Zeitpunkt noch nicht feststeht und es auch nicht genügend sein werden, wird die Stadt neue Fahrradständer anbringen. " An eine umfassende Lösung wollen wir nicht ran", sagt Schürings, " denn die müsste in Abstimmung mit dem Durchstich zur Ziegelstraße erfolgen".
Der sogenannte Durchstich ist ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Es handelt sich dabei um einen Fußgängertunnel, der unter dem Schienenbett am Bahnhof verläuft, und den Weg vom Bürgerpark zur Innenstadt. Vor mehr als zehn Jahren, wann genau, das weiß auch Schürings nicht mehr, lag bereits ein Antrag auf Fördermittel für einen solchen Durchstich vor. Damals gab es den Plan, den Tunnel durch das Bahnhofsgebäude zu führen. Doch dann setzte sich die Überzeugung durch, dass es nicht zu realisieren sei. Der Gedanke aber, den Bürgerpark an die Innenstadt anzubinden, blieb und mit ihm die Vision von einem Durchstich.
" Aber in den nächsten fünf Jahren zeichnet es sich weder planerisch noch finanziell ab", sagt Schürings zu dem Projekt. Das heißt für die Fahrradfahrer: Es wird künftig mehr Abstellplätze geben. Den bestehenden Bedarf werden sie aber vorerst nicht decken, denn der dafür benötigte Platz und das Kapital sind erst frei, wenn der Durchstich zur Ziegelstraße Wirklichkeit geworden ist oder die Pläne dafür endgültig beerdigt worden sind.

Bildtext:
Weich gebettet: Es findet sich immer ein Plätzchen am Altstadtbahnhof, um das Fahrrad zu parken, auch wenn die herkömmlichen Ständer besetzt sind.

Foto:

Gert Westdörp
Autor:
msb


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