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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bohnenkamp: Umsatz 2011 um 20 Prozent gesteigert.
Zwischenüberschrift:
Europas führender Spezialreifen-Händler baut seine Spitzenposition weiter aus.
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Bohnenkamp AG mit Stammsitz in Osnabrück baut ihre Spitzenposition als führender Vermarkter und Großhändler für Landwirtschaftsreifen und als Spezialist für Industriereifen weiter aus.
Das Unternehmen wird in den kommenden Jahren massiv in den Ausbau der Logistik investieren und plant bis 2015 eine Verdopplung seiner Lagerkapazität. Das kündigten Vorstandsvorsitzender Christoph Geyer und Vorstand Michael Rieken in einem Gespräch mit unserer Zeitung an.
Der führende Spezialanbieter von Reifen, Rädern, Felgen, Schläuchen und Fahrzeugbauteilen kann in seiner mehr als 60-jährigen Firmengeschichte auf ein kontinuierliches Wachstum zurückblicken. Allein in 2011 steigerte sich der Umsatz um über 20 Prozent gegenüber 2010 auf 215 Millionen Euro. In diesem Jahr ist nochmals eine Steigerung von zehn Prozent auf 237 Millionen Euro geplant, wobei der Abschluss des ersten Quartals darauf schließen lasse, dass dieses Ziel auch erreicht wird, betonte Geyer.
Diese positive Entwicklung stellt immer höhere Anforderungen an die Logistik. So investiert das Unternehmen mit aktuell 211 Mitarbeitern in sechs Niederlassungen, von denen 185 am Standort Osnabrück tätig sind, massiv in den Ausbau der Logistik. Im ersten Schritt entsteht für fünf Millionen Euro das neue Logistikzentrum, mit dem sich die Lagerfläche am Osnabrücker Stammsitz auf 85 000 Quadratmeter erweitert.
Der Neubau werde die Prozesse in der Logistik nochmals deutlich beschleunigen und zusätzlich Kapazitäten schaffen. Ziel sei es, die derzeit zur Verfügung stehende Lagerfläche bis 2015 zu verdoppeln, erklärte Geyer. Die Expansion erfolgt durchweg auf dem vorhandenen Gelände.
Nach dem Bau der neuen Logistik- und Verladehalle mit 21 Verladetoren werden in den nächsten beiden Bauabschnitten ältere, aus den Siebzigerjahren stammende Hallen durch moderne, zum Teil doppelgeschossige Lagerstätten ersetzt. Daneben werden auf den vorhandenen Freiflächen weitere Lagerhallen errichtet. Zudem verfügt das Unternehmen über eine sechs Hektar große Reservefläche.
Neben der Zentrale in Osnabrück unterhält Bohnenkamp Niederlassungen in Kletzin, Leipzig und Landshut, die eine Belieferung binnen 24 Stunden in ganz Deutschland garantieren. Die 2005 gegründete Tochtergesellschaft Bohnenkamp International in der slowakischen Stadt Modra betreut die Märkte Slowakei, Tschechien und Ungarn. Anfang 2010 baute Bohnenkamp seine internationale Marktpräsenz mit der Übernahme des niederländischen Reifengroßhändlers Agriband B. V. weiter aus.
Aktuell kaufen über 8500 Kunden bei Bohnenkamp ein. Allein am Standort Osnabrück sind Waren im Wert von 30 Millionen Euro eingelagert, der Lagerumschlag ist 6, 5-mal so groß. 4000 Stück Container erreichen pro Jahr den Standort Osnabrück, wo eine Räderproduktion von 700 000 Stück erwirtschaftet wird.
Den Warenausgang beziffert das Unternehmen mit 45 000 Tonnen jährlich, was 1000 Sendungen pro Tag entspricht. Beliefert werden die Bereiche Land- und Forstwirtschaft mit einem Anteil von 65 Prozent, gefolgt von den Bereichen Lkw, Trailer und Pkw mit 22 Prozent sowie dem Bereich Industrie- und Erdbewegung mit 13-prozentigem Anteil.
Und woher kommt das Material? Zum größten Teil vom asiatischen Markt, wobei Indien mit 49 Prozent vor China mit 25 Prozent rangiert. Rund zehn Prozent des Materials stammen aus Italien, acht Prozent aus Deutschland, der Rest von acht Prozent aus übrigen Euro-Staaten.
Sehr stolz ist das Unternehmen auf seine geringe Mitarbeiter-Fluktuation.

Bildtext:
Führungs-Trio bei Bohnenkamp: Vorstand Michael Rieken, Vorstandschef Christoph Geyer und Aufsichtsratsvorsitzender Franz-Josef Hillebrandt (von links).

Foto:
Bohnenkamp
Autor:
awe


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