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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auf der Suche nach passenden Konzepten für die schulische Inklusion.
Zwischenüberschrift:
Netzwerktreffen in der IGS Eversburg.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ab August können Eltern von Kindern mit Handicap die Schulform für ihre Schützlinge frei wählen. Diese neue Regelung gilt vorerst bis 2018 und zunächst nur für Grundschulen. Ein Jahr später wird das Thema Inklusion auch für weiterführende Schulen verpflichtend. So sieht es das vor knapp zwei Monaten erneuerte niedersächsische Schulgesetz zur sogenannten inklusiven Schule vor. Zu einer offenen Gesprächsrunde in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Eversburg lud jetzt das Netzwerk Inklusion ein.
Das Leitthema des Abends: Wie kann demnächst schulische Inklusion gelingen? Eine Vielzahl offener Fragen benannte das Forum aus gut 25 Teilnehmern. Welche baulichen Veränderungen haben die Schulträger vorzunehmen? Wer wird künftig an inklusiven Schulen tätig sein nur Lehrer oder auch andere Fachkräfte? Was bedeutet die Umsetzung der Inklusion für das zweigliedrige Schulsystem?
In einzelnen Gruppen diskutierten die Interessierten die Fragen. Ihre Gesprächsergebnisse stellten sie wiederum allen vor. So sei beispielsweise in inklusiven Schulen eine weitgehende Individualisierung und Flexibilisierung wichtig. " Die Inhalte müssen von den Schülern aus gedacht werden", formulierte eine Teilnehmerin. Das bedeute, traditionelle Schulformen aufzubrechen und interdisziplinär zu organisieren, lauteten ergänzende Ergebnisse einer anderen Diskussionsgruppe. Zu überlegen wäre, so der Vorschlag, ob man den Unterricht nicht auch klassenübergreifend gestalten könne. Wünschenswert sei zudem, welche selbst formulierten Bildungsziele das jeweilige Kind im Schuljahr erreichen wolle. Bis zum Schuljahr 2013/ 14 müsse es mehr Informationen zum Thema Inklusion und Schule geben, gab ein anderer Teilnehmer zu Protokoll. So sollte bei der Landesschulbehörde eine Stelle eingerichtet werden, wo man schnell eine Antwort bekomme.
Eine weitere Überlegung: Die Einführung der inklusiven Schule soll eine Informationskampagne begleiten. Ein Bus könnte beispielsweise in Stadt und Landkreis Osnabrück für die schnelle Schließung von Wissenslücken sorgen. Die Vorschläge werden laut Netzwerk-Sprecher Michael Pohlmann demnächst an die mit dem Thema Inklusion befasste Steuerungsgruppe in Osnabrück übergeben. Auch dem Landkreis sollen die Ergebnisse vorgelegt werden.
Weitere Informationen im Internet: netzwerk-inklusion-os.de.
Autor:
steb


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