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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Licht aus und Geld gespart.
Zwischenüberschrift:
Konzepte für Energiesparschulen laufen parallel weiter.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Stoßlüften, Lampen aus, wenn keiner im Raum ist, und beim Händewaschen das Wasser nicht laufen lassen. Schulen wollen etwas für die Umwelt tun und Energie sparen.
Das Schulzentrum Sonnenhügel, die Hauptschule Innenstadt und die Gesamtschule Schinkel sind Vertragspartner der Stadt Osnabrück. Gemeinsam haben sie eine " Vereinbarung zum Energiesparen" getroffen. Die Schulen nehmen am sogenannten Fifty-fifty-Projekt teil. Sie bekommen 50 Prozent der Energiekosten, die sie einsparen, ausbezahlt. 2009 wurde das Projekt ins Leben gerufen und ist befristet auf drei Jahre.
Zeit, einmal Bilanz zu ziehen. Rechnet sich das Fifty-fifty-Projekt für die Stadt und die Schulen, und soll es verlängert werden?
In der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses für Immobilien und Gebäudemanagement war das Energiesparmodell Thema auf der Tagesordnung. Die Schulen haben in den vergangenen drei Jahren eindeutig Strom, Wasser und Heizenergie eingespart. Die drei Standorte konnten Kosten in Höhe von rund 58 000 Euro einsparen. Die Hälfte dieser Summe ging dabei an die Schulen.
Nachteil: Für das Modell sind viele Verwaltungskräfte nötig. Die Verwaltungskosten übersteigen sogar in einigen Fällen die Einsparungen. " Wir sollten die Schulen, die sich engagiert haben, nicht strafen, deswegen sollten wir das Fifty-fifty-Projekt weiterführen", sagte Fritz Brickwedde (CDU). Das Projekt wird nun um ein Jahr verlängert und läuft bis zum 31. Dezember weiter.
Neben dem Fifty-fifty-Projekt gibt es das pädagogische Prämienmodell. Es belohnt dagegen vor allem die pädagogische Beschäftigung mit dem Thema. So werden Lehrer als Energieberater eingesetzt. Diese bekommen Unterstützung von Schülern und Hausmeistern, die Energieteams bilden. Die einzelnen Schritte der Schule werden in einem Fragebogen festgehalten und mit Punkten prämiert. Volle Punktzahl: 63. Dann erhält die Schule die volle Prämie von 1500 Euro. " Das Prämienmodell ist bisher nur für Grundschulen konzipiert, auf Gymnasien ist es zum Beispiel nicht ohne Weiteres übertragbar", sagte Rudolf Günter vom Fachbereich Immobilien- und Gebäudemanagement der Stadt. Es soll nun auch ein Prämienmodell für weiterführende Schulen erstellt werden.
Welches Modell ist nun erfolgreicher beim Sparen von Energie und langfristig sinnvoller? Diese Frage konnte auch im Ausschuss nicht eindeutig beantwortet werden.
Dort einigte man sich darauf, beide Modelle parallel weiterlaufen zu lassen, um zu sehen, wie sie sich entwickeln.

Autor:
kp


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