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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Soll die Kreuzschule umziehen?
Zwischenüberschrift:
Der Stadtelternrat diskutiert mit Politikern über die Entwicklung von Grundschulen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Zwei Grundschulen an der Kreuzstraße arbeiten Tür an Tür auf einem Gelände auf zu engem Raum, wie es seit Langem heißt. Jetzt will die rot-grüne Ratsmehrheit die Kreuzschule vom Schinkel in die kaum genutzte Teutoburger Schule am Schölerberg umpflanzen und gleichzeitig auch die Overbergschule dort unterbringen. Käme es so, wäre dies ein Zusammenschluss zweier katholischer Bekenntnisschulen.
Doch der Plan stößt auf Widerstand. Im vergangenen Jahr hatte sich der Stadtelternrat dafür entschieden, die Stüveschule zu entlasten, indem ihr die Backhausschule an der Hackländerstraße zugeordnet wird. Derzeit befindet sich dort die Außenstelle einer Berufsschule. Die Stadteltern fordern, dass die Berufsschüler in die Teutoburger Schule ziehen und nicht die Kreuzschule.
Der Stadtelternrat wollte jetzt von Politikern der Fraktionen wissen, wo sie stehen. Und nun saßen die vor dem angespannten Publikum. Birgit Strangmann von den Grünen nahm die Stimmung auf: " Die Diskussion ist vielleicht zu kurz gekommen." Und sie trat einem Argwohn entgegen: Bei dem Plan handele es sich nicht um einen Einsparungsversuch. Jens Martin von SPD sprach angesichts der geplanten Neubelebung der Teutoburger Schule von einem " starken Standort für die Bekenntnisschulen."
Brigitte Neumann von der CDU zeigte Ärger darüber, dass der Plan " im Hauruckverfahren" entstanden sei, " ohne die Eltern zu fragen". Was die Forderung des Stadtelternrats angeht, meinte sie: " Wir sollten der Frage nachgehen, ob die Backhausschule eine Option ist."
Dieter Schwarze von der FDP sagte: " Die Teutoburger Schule ist für Grundschüler nicht mehr geeignet." Da komme eher die Backhausschule in Betracht. Er griff außerdem eine Idee aus dem Bürgerverein Schinkel auf, nach der die Hausmeisterwohnung an der Kreuzstraße abgerissen und stattdessen ein dreistöckiger Anbau für die Stüveschule entstehen soll.
Christopher Cheeseman (Linke) zeigte sich dagegen als Anhänger des Plans von SPD und Grünen. Vor allem er und Brigitte Neumann gerieten aneinander, als es um Grundsätzliches zum Thema Bekenntnisschulen ging. Matthias Mählmann, Vorsitzender des Stadtelternrats, sagte dazu: " Der Streit über Bekenntnisschulen gehört nicht in den Stadtelternrat. Wir sind für alle Schulen da." Eine Zuhörerin verschaffte ihrem Ärger Luft: Die Reden der Politiker erinnerten sie an einen Wahlkampf.
Markus Große Ophoff vom Stadtelternrat appellierte an die Politiker, sich mit der Entwicklung der Grundschulen in der gesamten Stadt zu befassen und die Finanzierung möglichst genau zu planen: " Bringen Sie den Prozess in Gang."

Bildtext:
Wird die Teutoburger Schule eine Bekenntnisschule? Die rot-grüne Ratsmehrheit will hier die Kreuz- und Overbergschule unterbringen.

Foto:
Archiv/ Gert Westdörp
Autor:
jweb


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