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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Licht aus, Feuer an.
 
Eine Stunde für die Erde auch vor dem Osnabrücker Rathaus
Zwischenüberschrift:
Aktionstag zum Klimaschutz: Buntes Spektakel vor dem Rathaus.
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein historischer Stadtkern, mittelalterliche Musik und spektakuläre Effekte durch Feuerspiele: Am Samstagabend erlebten die Besucher vor dem Rathaus eine außergewöhnliche Atmosphäre. Möglich wurde sie durch einen ernsten Hintergrund: Mit der sogenannten Earth Hour wurde auf die Bedeutung des Klimaschutzes aufmerksam gemacht.
Osnabrück reihte sich damit in eine lange Liste von Kommunen ein, wie Fachbereichsleiter Detlef Gerdts vom Fachbereich Umwelt und Klimaschutz sagte: 125 deutsche Städte und 5000 weltweit beteiligten sich an der Aktion des World Wide Fund For Nature (WWF). Eine Stunde lang wurden die Lichter ausgeschaltet, um ein Zeichen für den Schutz des Planeten zu setzen.
In der Hasestadt hatten neben dem Fachbereich Umwelt und Klimaschutz die Osnabrücker Klimaallianz, das Aktionszentrum 3. Welt, Greenpeace und die Vegitag-Initiative die Aktion vorbereitet.
Als sichtbares Zeichen für den Klimaschutz vor Ort hatten die Initiatoren aus 500 brennenden Kerzen das Rad als Osnabrücker Wappen zusammengesetzt.
Eingeleitet wurde das Spektakel dann mit der afrikanischen Trommlergruppe " Baobab", bevor " Forum Porcina" mit mittelalterlicher Marktmusik die Performance von 20 Feuerspielern untermalte.
Das große Finale fand auf der Rathaustreppe statt. Roy Ristau von den Dancin-Firedragon trommelte einige der Akteure zusammen, die dann zeitgleich mithilfe ihrer Fackeln und einem speziellen Öl ihre Feuerbälle in den Himmel spuckten.
Zuvor hatten sie eine große Bandbreite an Feuerspielen vorgeführt. Dazu gehört etwa das sogenannte Körperfeuer, bei dem mit Fakirbenzin ein brennender Streifen über den Arm gezogen wird. Andere Utensilien für spektakuläre Tricks nennen sich Poi, Fächer, Staff oder Devil Sticks, Letztere eignen sich für Jonglage-Kunststücke. Und mit den Snakes lassen sich Effekte erzielen, die wie ein Feuerrad anmuten.
Mit Ablauf der Earth Hour war aber noch nicht Schluss auf dem Markt: Die Feuerspieler der Gruppe Dance Infernale probten ihr aktuelles Programm und sorgten für einige weitere atemberaubende Tricks.
In diesem Jahr wurde für die Earth Hour das Thema " Klimaschutz und Ernährung" gewählt. Denn die Lebensmittelproduktion, insbesondere der Fleischkonsum, habe einen wesentlichen Anteil an der Erderwärmung, erläuterte Gerdts.
Die Initiatoren verteilten deshalb auch Hinweiszettel an die Zuschauer mit sechs " goldenen Koch-Regeln" für Genuss, Gesundheit und Klimaschutz.
Die Aktion des WWF hatte außerdem Auswirkungen auf die Speisekarten einiger Restaurants rund um das Rathaus. Drei von ihnen kreierten eigens ein klimafreundliches Menü für den wichtigen Anlass: Im Osnabrücker Pizzahaus gab es als Vorspeise Ramankensuppe und als Hauptgang Forelle blau oder Forelle Müllerin.
Die Cafeteria-Trattoria hatte Bio-Fusilli aus Ur-Kamat vorbereitet, die mit Gemüse überbacken wurden, während das La Vie seinen Gästen Ravioli mit Périogord-Trüffel kredenzte.

Bildtext:
Feuerschlucker und Jongleure vor dem verdunkelten Rathaus: Zusammen mit weltweit über 5000 anderen Städten beteiligte sich auch Osnabrück an der " Earth Hour" zum Klimaschutz.

Foto:
Elvira Parton

Licht aus für den Klimaschutz″ hieß es am Samstagabend auch vor dem Osnabrücker Rathaus. Eine Stunde lang wurden die Lichter ausgeschaltet, um ein Zeichen für den Schutz des Planeten zu setzen. Die Organisatoren aus Osnabrück und ihre Fackelkünstler reihten sich damit in die Aktionen weltweit ein: Zahlreiche Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten wurden am Samstagabend für den Umweltschutz in Dunkelheit gehüllt. Ob an der Chinesischen Mauer, dem Big Ben in London, am Brandenburger Tor in Berlin oder eben am Rathaus in Osnabrück: Zur Earth Hour″ (Stunde für die Erde) blieb die Beleuchtung jeweils eine Stunde ausgeschaltet.
Foto:
Elvira Parton
Autor:
Henning Müller-Detert


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