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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neumarkt-Investor will das Center 2015 eröffnen.
Zwischenüberschrift:
Größeres Parkhaus gewünscht – Beirat tagt nach Ostern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wenn alles glatt läuft, wird das Einkaufscenter am Neumarkt 2015 die Türen öffnen. Diese Zielmarke nannte gestern Projektleiter Nils Perpeet vom Investor
Der Eckwertebeschluss des Rates über die Größe des geplanten Centers stößt bei den Essener Projektentwicklern nicht auf Begeisterung, scheint aber als Basis für weitere Gespräche tragfähig. " Wir prüfen gerade, wie die wirtschaftlichen Auswirkungen sind", sagt der Leiter Projektentwicklung bei mfi, Klaus-Martin Callhoff. Der Investor ist vom Standort überzeugt und will nach den Worten Callhoffs " so schnell wie möglich" anfangen.
Der Rat hat in der vorigen Woche die maximale Größe auf 21 500 Quadratmeter Verkaufsfläche festgelegt. Hinzu kommen etwa 3000 Quadratmeter (höchstens zehn Prozent der vermietbaren Fläche) für Gastronomie und Dienstleistungen. Für diese Größenordnung stimmten SPD, Grüne, FDP, Linke und UWG/ Piraten. Die CDU hatte vergeblich eine Deckelung auf 15 500 Quadratmeter Verkaufsfläche (plus 2500 für Gastronomie und Dienstleistungen) gefordert.
Ein Knackpunkt dürfte die Größe des Parkhauses sein. Ursprünglich hatte mfi 700 Stellplätze angepeilt. Oberbürgermeister Boris Pistorius hatte den Essenern im Herbst 500 Stellplätze als Obergrenze genannt. Jetzt reduzierte der Rat das Parkdeck auf 360 Stellplätze. Zum Vergleich: Das Parkhaus L+ T hat insgesamt 460 Stellplätze, das Parkhaus am Kamp bietet 220 Autos Platz. " Wir fühlen uns etwas benachteiligt", sagt mfi-Manager Callhoff. Die Grenze von 350 Stellplätzen sei auch deshalb unverständlich, weil es zurzeit schon rund 400 Plätze im alten Wöhrl-Parkhaus und der angrenzenden Freifläche gebe. Wenn der Rat zudem Wohnungen im Center verlange, sei das Limit von 350 Plätzen kaum zu halten. Denn: " Wenn Sie Wohnungen schaffen, müssen Sie auch Parkplätze anbieten."
Grundsätzlich seien Wohnungen in einem künftigen Center denkbar, so Callhoff: " Wir wollen eine Quartiersentwicklung und nicht nur ein Einkaufscenter." Auch in anderen mfi-Centern wie in Düsseldorf, Berlin-Wilmersdorf oder Leipzig gebe es Wohnungen.
Die beiden mfi-Manager begrüßen, dass sich zwei Drittel des Rates für ein Einkaufscenter ausgesprochen haben. Auch in der oppositionellen CDU wachse offenbar das Verständnis, dass mfi sich " ernsthaft mit dem Standort auseinandersetzt und kein 08/ 15-Center bauen will", sagte Callhoff.
Gleich nach Ostern soll der etwa 25-köpfige Neumarkt-Beirat zum ersten Mal zusammentreten. Mitwirken werden nach Angaben von OB Pistorius fünf bis sechs Vertreter des Einzelhandels (darunter mindestens einer aus der südlichen Innenstadt), je ein Abgesandter der sechs Ratsfraktionen, Vertreter der Wirtschaftsförderung, der Lokalen Agenda, der Anlieger, Gewerkschaften, Nahverkehrsplaner, die Spitze der Verwaltung und die Projektentwickler von mfi. Bei Bedarf können Vertreter von Interessengruppen dazugeladen werden.
Perpeet und Callhoff hoffen, dass das Bebauungsplan-Verfahren 2013 abgeschlossen werden kann. Die Bauarbeiten dürften etwa zwei Jahre dauern.

Bildtext:
Neumarkt 14: Hier soll das Portal des Einkaufscenters entstehen. 2015 könnte es so weit sein.

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
hin


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