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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auf dem Piesberg entsteht Osnabrücks höchster Ausguck.
Zwischenüberschrift:
200 Meter über Normalnull: Plattform wird am 23. April eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Aussichtsturm auf dem Piesberg nimmt Gestalt an. Seit einigen Tagen hängt die vier mal sieben Meter große Plattform am ausgedienten Stumpf eines Windgenerators. Am 23. April wird der niedersächsische Umweltminister Stefan Birkner Osnabrücks höchsten Ausguck eröffnen.
An sechs Stahlseilen hängt die schwere Konstruktion, die groß genug für eine ganze Schulklasse sein soll. Über einen aufgeschütteten Hügel und eine stählerne Treppe führt der Weg nach oben. Der Boden der Plattform befindet sich exakt 198, 44 Meter über Normalnull etwa 140 Meter höher als das Niveau der Hase in Eversburg.
Zur besseren Orientierung soll eine Landkarte der Region beitragen, die reliefartig in die Trittfläche graviert ist. Darauf hat der Naturparkverein Terra-Vita Wert gelegt, der sich mit 35 000 Euro an den Kosten beteiligt. Mit 40 000 Euro fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt den Bau des Aussichtsturms. Ihr geht es dabei um die Umweltbildung, und deshalb werden vom Projektbüro Piesberg Info-Tafeln aufgestellt, die über Zusammenhänge zwischen Naturerleben und Kulturlandschaft informieren.
65 000 Euro den größten Teil der Baukosten übernimmt das Land Niedersachsen. Und die Stadt Osnabrück beschränkt sich auf die Planung und Bauausführung. Der Aussichtsturm auf der Felsrippe erlaubt bei klarer Sicht einen Blick bis weit hinein in die norddeutsche Tiefebene, im Südosten bis nach Borgholzhausen, im Westen sind die Kühltürme der Kraftwerke in Ibbenbüren und Lingen zu erkennen.

Bildtext:
Im Schatten der Windgeneratoren entsteht zurzeit der Aussichtsturm auf dem Piesberg. Die neue Plattform ist der höchste öffentlich zugängliche Punkt in Osnabrück.

Foto:
Elvira Parton
Autor:
rll


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