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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Times Square als Vorbild für den Neumarkt
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur aktuellen Diskussion um die Zukunft des Neumarktes, unter anderem zum Artikel " Fahrradgarage im Tunnel ist abgehakt Neumarkt: Agenda-Arbeitskreis Stadtentwicklung diskutiert auch über verkehrsfreien Platz" (Ausgabe vom 2. März), zum Artikel ", Neumarkttunnel wieder öffnen′ Rentner Heinz Kiesewalter sammelt Unterschriften" (Ausgabe vom 2. März) sowie zum Artikel " Neue Tunnel-Idee für den Neumarkt Günter Hasselmann will Fußgänger-Passage für Autos umbauen" (Ausgabe vom 19. Januar).
" Der Times Square in New York (sozusagen der zentrale Platz dieser Welt) und größere Abschnitte des dortigen Broadways sind inzwischen verkehrsfrei! Warum schaffen wir dies nicht auch mit unserem vergleichsweise unbedeutenden Neumarkt? Mein Verdacht ist, dass Politik und Verwaltung sich bei dieser unendlichen Geschichte von einer übergroßen Ängstlichkeit leiten lassen, etwas falsch zu machen beziehungsweise es sich mit einigen zu verderben.
In ein paar Jahren, wenn das Öl so teuer ist, dass sich nur noch wenige Leute häufiges Autofahren leisten können, wird sich das Problem ohnehin mindestens stark reduzieren. Eine sozusagen , gerechte Verteilung′ des Verkehrs, wie von Herrn Clodius vorgeschlagen, ist auch keine Lösung. Also können wir auch gleich Nägel mit Köpfen machen.
Alle hierfür sprechenden wichtigen Gründe sind schon sehr oft aufgezählt worden. Vor allem die generelle Qualität der Innenstadt würde durch einen autofreien Neumarkt gewaltig zulegen. Den Tunnel als Fahrradgarage zu nutzen wäre wahrscheinlich sogar billiger als jede andere Lösung. Eine Sperrung würde Kosten verursachen, regelmäßige Kontrollen und so weiter. Zuschütten wäre noch teurer und ist eigentlich unsinnig.
Mindestens die Fahrräder, die jetzt schon oben vor H & M abgestellt sind und das sind nicht wenige –, würden sicher über die Rampe in der Johannisstraße runterfahren. Die Nutzung sollte kostenlos sein. Unten könnte ein Fahrradgeschäft eine Filiale mit Werkstatt einrichten und sogar Miete zahlen. Auch ein Café ist denkbar.
Vielleicht könnte dann sogar der Durchgang zu den Eingängen vor H & M offen gelassen werden, dann brauchten die für viel Geld gebauten Einrichtungen auch nicht wieder abgerissen zu werden. Und der vorgesehene Bau vor H & M ist ohnehin ungünstig, er verkleinert den sowieso nicht großen Platz nur unnötig und würde die Durchfahrt der vorgesehenen Stadtbahn unmöglich machen. Die Johannisstraße hat das Zeug zur Fußgängerzone. So sollten als erster Schritt schon einmal die mindestens 500 Busse täglich in Nord-Süd-Richtung rausgenommen und über Lyra- und Süsterstraße geleitet werden."

Bildtext:
Ein großes Fahrradparkhaus steht in der Radler-Hochburg Münster. Die Idee, den Osnabrücker Neumarkt-Tunnel ebenfalls als Fahrrad-Garage zu nutzen, hat nach wie vor Befürworter auch wenn die Stadt inzwischen signalisiert hat, dass daraus nichts wird.
Foto:
Archiv/ dpa
Autor:
Rolf Brinkmann


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