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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Es geht noch umweltfreundlicher
Zwischenüberschrift:
Chris Wang vom Ratsgymnasium stellt organische Solarzellen her
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Solarenergie gilt als umweltfreundlich. Dabei ist in den Solarzellen, die die Sonnenstrahlung in Strom umwandeln, in den meisten Fällen Silizium zu finden. Das chemische Element ist ein Halbmetall, das bei der Fotovoltaik als Halbleiter funktioniert. Solarzellen lassen sich aber noch natürlicher herstellen, nämlich aus organischen Stoffen.
Der 16-jährige Chris Wang vom Ratsgymnasium versucht schon seit dem vergangenen Herbst, diese sogenannten Grätzel-Zellen selbst zu bauen und herauszufinden, welche organischen Stoffe sich für die Erzeugung von Solarstrom besonders gut eignen.
Eigentlich wollte der Schüler nur seine Facharbeit über die Funktionsweise der organischen Solarzellen schreiben. So entstand die Idee, sich selbst als Bastler zu versuchen. " Organische Solarzellen sind umweltfreundlicher und preiswerter", sagt Wang. " Ich will heraus finden, ob sie genauso leitfähig sind wie die Silizium-Zellen."
Für die Herstellung besprüht Wang einen Objektträger mit Grafitpulver, einen weiteren mit einem organischen Farbstoff und Titandioxid. Zwischen beiden Trägern benötigt man eine Elektrolytlösung, die den Strom leitet. Und ebendiese Lösung bereitet dem Schüler seit Monaten Kopfzerbrechen. " Die darf nicht trocknen. Bisher funktionieren meine Zellen nur einen Tag lang." In dieser Zeit seien die Zellen durchaus leitfähig.
Außerdem hat Wang herausgefunden, dass sich der Farbstoff aus einer Möhre für Grätzel-Zellen gut eignet.
Damit vor der Jugend-forscht-Jury nichts schiefgeht, stellt Wang die letzten Zellen erst am Tag der Präsentation her.
Die Teilnehmer: Matthias Helms, Lina Derkes, Joshua Sangmeister, Justus Spitzer, Chris Wang.
Betreuer: Gunnar Söhlke

Bildtext:

Bastelt Grätzel-Zellen: Gymnasiast Chris Wang.

Foto:

Kriege

Autor:
stek


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