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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Johannisschule bleibt selbstständig
Zwischenüberschrift:
Schulausschuss: Keine Zusammenlegung mit der Overbergschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Eltern haben entschieden: Die Johannisschule wird zum kommenden Schuljahr keine Schule katholischen Bekenntnisses mehr sein, sondern in eine Schule für Schüler aller Bekenntnisse umgewandelt.

Ebenso einstimmig wie jetzt der Schulausschuss wird sich voraussichtlich auch der Rat am kommenden Dienstag dem Votum anschließen und damit seinen eigenen Beschluss vom April 2011 wieder aufheben. Die Johannis- und die Overbergschule werden nicht zusammengelegt.

Nachdem am Standort Johannisschule die Gründung einer neuen trialogischen Grundschule für Kinder jüdischen, christlichen und muslimischen Glaubens beschlossen worden war, wurde zunächst die Zusammenlegung beider Bekenntnisschulen in der Südstadt geplant. Allerdings fürchteten die Eltern der Johannisschüler, als mögliches Anhängsel der Overbergschule schlechter wegzukommen als bisher. Um ihre Selbstständigkeit mit eigener Schulleitung, Elternvertretung, Förderverein und vor allem mit Ganztags-Status bis zur Auflösung zu behalten, stimmten sie mit überwältigender Mehrheit der Umwandlung in eine Schule für alle Bekenntnisse zu: 125 Eltern waren stimmberechtigt, 116 nahmen teil, 105 sagten Ja.

Wobei ohnehin zum kommenden Schuljahr keine neuen Erstklässler mehr in der Johannisschule aufgenommen werden. Vielmehr nimmt dann am Standort Süsterstraße die private Grundschule für Mitglieder abrahamischer Religionen ihren Betrieb auf. Träger der neuen Schule ist die Schulstiftung in der Diözese Osnabrück. Bis 2015 wird dann in der Schule ein langsamer Wechsel vollzogen: Mit jedem neuen Jahrgang der trialogischen Schule verschwindet ein Jahrgang der Johannisschule.

Katholische Eltern, die Wert auf eine Bekenntnisschule legen, können ihre Kinder zum kommenden Schuljahr für die trialogische Schule anmelden. Zudem sollen ihnen weitere Möglichkeiten offenstehen. So sprach sich der Schulausschuss einstimmig dafür aus, den Schulbezirk der Johannisschule zum Überschneidungsbezirk mit den anderen katholischen Bekenntnisschulen zu erklären. Das bedeutet, dass katholische Eltern rund um die Johannisschule ihre Kinder sowohl auf die nahe gelegene trialogische Schule als auch auf eine der vier anderen katholischen Grundschulen schicken können. Zur weiteren Wahl stehen dann die Overbergschule, die Elisabethschule, die Heilig-Geist-Schule und die Kreuzschule.

Bildtexte:
Bald keine katholische Bekenntnisschule mehr: die Johannisschule.
Zusammenlegung mit der Johannisschule abgesagt: die Overbergschule.

Fotos:
Gert Westdörp
Autor:
Ulrike Schmidt


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