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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Woolworth weicht Einkaufespalast
Zwischenüberschrift:
Deka Immobilien baut ein gläsernes Geschäftshaus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Für 22 Millionen Euro will die Deka Immobilien GmbH einen Einkaufpalast auf dem ehemaligen Woolworth-Gelände errichten. Eine helle Natursteinfassade mit vielen Fensternsoll dem viergeschossigen Baukörper ein Gesicht geben.

Zurzeit ebnet eine Abbruchkolonne den Woolworth-Komplex aus den 50er-Jahren ein. Aber schon im Juni soll Baubeginn für den neuen Konsumtempel an der Großen Straße sein. Wenn alles planmäßig abläuft, wird das neue Geschäftshaus mit 5000 qm Nutzfläche im September oder Oktober 2013 fertig sein.
Schon jetzt habe er zahlreiche Anfragen von potenziellen Mietern auf dem Tisch, sagt Wolfgang Frisch, Leiter des Real Estate Managements der Deka Immobilien GmbH. Erstklassige Namen seien dabei. Es werde einen attraktiven Mietermix geben, kündigt Frisch an. Näheres werde er aber erst im vierten Quartal dieses Jahres verraten.
Dem Investor sei es wichtig, gegenüber von L+ T ein attraktives Entrêe zur Kamp-Promenade″ zu schaffen, erklärte der Immobilienmanager bei einem Pressegespräch im Rathaus. Die Kamp-Promenade gehört ebenfalls der Deka Immobilien, einem Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe.
Nach Auskunft von Wolfgang Frisch wurden mehrere Architekten mit dem Projekt in der Osnabrücker Innenstadt beauftragt. Das Rennen machte ein Entwurf des Kölner Büros Römer Partner Architektur.
Der viergeschossige Baukörper zeichnet sich vor allem durch seinen Fensterreichtum aus. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass die Fensterelemente in unterschiedlichen Winkeln seitlich geneigt sind, um den Eindruck einer durchgehenden Glasfassade zu vermeiden.
Geplant sind Geschäfte auf drei Etagen. Im etwas zurückspringenden vierten Geschoss sollen Büros untergebracht werden. Die gesamte Nutzfläche wird mit 5000 Quadratmetern angegeben. Zum Vergleich: Woolworth hatte 1200 qm. Im Keller des Neubaus sind Stellplätze für 50 Autos vorgesehen. Eine unterirdische Verbindung mit der Tiefgarage der Kamp-Promenade erleichtert die Erschließung.
Im Pressegespräch brachte Oberbürgermeister Boris Pistorius seine Genugtuung zum Ausdruck, dass mit dem Woolworth-Gebäude ein Schandfleck″ aus der Innenstadt verschwinde. Mit dem geplanten Neubau werde die Eins-a-Lage adäquat aufgewertet.
Stadtbaurat Wolfgang Griesert bezeichnete den Architektenentwurf als sehr modern, aber nicht modisch″. Zufrieden äußerte er sich über die Aussicht, dass der Durchgang von der Großen Straße zur Kamp-Promenade in Zukunft etwa zwei Meter breiter sein wird als bisher.

Bildtexte:
Naturstein und viel Glas: Der Neubau auf dem Woolworth-Gelände lässt einen breiteren Durchgang von der Großen Straße zur Kamp-Promenade (links).
Die Ensemblewirkung ist beabsichtigt: Blick von der GroßenHamkenstraße auf den Neubau.
Zeichnung:
Römer Partner Architektur
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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