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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wer macht den ersten Spatenstich?
Zwischenüberschrift:
Quartier Mittewest: Bauvorhaben zwischen Lotter Straße und Ernst-Sievers-Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wer macht den ersten Spatenstich im Quartier Mittewest? Im Sanierungsgebiet zwischen der Lotter Straße und der Ernst-Sievers-Straße bekommen weitere Bauvorhaben ein Gesicht zumindest auf dem Papier. Außer dem Projektentwickler Hochtief steht die MBN Bau AG aus Georgsmarienhütte in den Startlöchern.

Als exklusives Neubauprojekt kündigt der Immobilienkaufmann Michael Klein das " Stadtpalais am Carl-Hermann-Gosling-Platz" an. Gemeint ist die Südostecke des ehemaligen Busdepots. Auf dem Grundstück Am Kirchenkamp/ Ecke Ernst-Sievers-Straße sollen nach den Plänen des Architekten Christian Kolde dreigeschossige Wohngebäude mit ausgebautem Dachgeschoss entstehen, barrierefrei und damit auch als spätere Altersresidenz geeignet. Ihre stattliche Fassade erweckt den Eindruck, als wären die Gebäude schon vor 100 Jahren entstanden. Dieser Rückgriff auf traditionelle Vorbilder ist beabsichtigt. Architekt Kolde will damit an den gründerzeitlichen Stil des benachbarten Katharinenviertels anknüpfen. Gebaut wird das Projekt von der MBN Bau Aktiengesellschaft aus Georgsmarienhütte.

Der größte Teil des Sanierungsgebiets ist in der Hand des Baukonzerns Hochtief. Die Projektentwickler aus Essen wollen zunächst mit einem viergeschossigen Büro- und Geschäftshaus einen Akzent an der Ecklage Lotter Straße/ Am Kirchenkamp setzen. Dann sollen Schritt für Schritt weitere Gebäude folgen.

Hochtief will im Mittewest-Quartier fast 15 700 Quadratmeter Wohnfläche und 5000 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche entstehen lassen. Geplant sind sieben zum Teil verbundene Neubauten mit fast 110 Miet- und Eigentumswohnungen. Diesem Komplex zugeordnet ist eine Tiefgarage für 60 Autos. Dazu kommt noch eine mehrgeschossige Quartiergarage mit etwa 170 Stellplätzen, die auch Fahrzeuge aus den angrenzenden Stadtteilen aufnehmen kann.

Die alte Hagedorn′sche Chemiefabrik zwischen Lotter Straße und Augustenburger Straße soll in die Neugestaltung integriert werden. In einer Pressemitteilung von Hochtief wird angekündigt, dass in dem ehemaligen Industriegebäude " hochwertige Loftwohnungen und Büroflächen" entstehen sollen.

Für Eigenheime ist ein Teil des ehemaligen Busdepots reserviert. Die Flächen sind teilweise im Eigentum von Hochtief, über den städtischen Teil verfügt der Sanierungsträger Baubecon. Nach Auskunft von Franz Schürings, dem Leiter des Fachbereichs Städtebau, soll die Vermarktung noch in diesem Jahr beginnen.

Wer das Wettrennen um den ersten Spatenstich gewinnt, steht noch nicht fest. Ambitionen hat jedenfalls Detlef Dependahl, Inhaber des Fahrradgeschäfts am Kirchenkamp. Schon in den nächsten Monaten will er auf dem rückwärtigen Gelände einen dreigeschossigen Neubau errichten mit viel Platz für die Erweiterung seines Geschäfts, aber auch für Büros und Wohnungen.

Bildtexte:

Ein Rückgriff auf das Bauen vor 100 Jahren: " Stadtpalais" nennt der Architekt Christian Kolde das geplante Bauvorhaben am Kirchenkamp.

Fast 110 Miet- und Eigentumswohnungen plant der Baukonzern Hochtief südlich der Lotter Straße. Im Hintergrund der Visualisierung ist die Chemiefabrik Hagedorn zu erkennen.

Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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