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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kundencenter in der Innenstadt
Zwischenüberschrift:
Servicebetrieb stellt Planungen vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Von " absolut unnötig" bis " absolut notwenig" reicht die Spannbreite der Meinungen über ein Kundencenter für den Osnabrücker Servicebetrieb. Dennoch zeichnete sich im Finanzausschuss eine Mehrheit für die Einrichtung einer Anlaufstelle für die Bürger ab.
Knackpunkt war wie schon bei der Vorstellung der Idee vor einem halben Jahr die Neuschaffung von zwei Vollzeitstellen in Zeiten knapper Kassen. Nun hatte der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) noch einmal mit einer etwa 50-seitigen Beschlussvorlage für seinen Vorschlag geworben. Etwas zu viel des Guten, wie Ausschussvorsitzender Burkhard Jasper (CDU) meinte.
In dem Papier wird betont, dass der OSB mit seinen Sparten Abfallwirtschaft, Straßenreinigung, Grünunterhaltung, Friedhofbewirtschaftung und Straßenunterhaltung mit Bauhof viel Kundenkontakt und entsprechend auch Nachfragen habe.
Die Mitarbeiter eines Kundencenters könnten telefonische Nachfragen zügig beantworten, während die anderen Mitarbeiter nicht in ihrer Arbeit unterbrochen würden. Zudem seien die einzelnen Bereiche durch das Center immer erreichbar. Das sei heute nicht der Fall und führe immer öfter zu Beschwerden. So sei zum Beispiel seit Einführung der Sperrmüllgebühren die Nachfrage durch Bürger enorm gestiegen.
Nach den Vorstellungen des Osnabrücker Servicebetriebes könnte das Servicecenter, das im Stadtzentrum angesiedelt werden sollte, in drei Stufen eingerichtet werden: In diesem Jahr macht die Abfallwirtschaft mit Logistik, Abfallwirtschaftszentrum und Wertstoffhöfen den Anfang. Im kommenden Jahr sollen dann die Friedhofsbewirtschaftung und das Bestattungswesen dazukommen. In der letzten Stufe werden im Jahr 2014 die Grünunterhaltung und die Straßenreinigung dazugenommen.
Die Gesamtkosten belaufen sich nach der vorgelegten Berechnung auf knapp 90 000 Euro, von denen 63 Prozent durch Gebühren den Planungen zufolge ohne Steigerung und 37 Prozent durch den städtischen Haushalt finanziert würden.
Während Thomas Thiele (FDP) grundsätzliche Zweifel äußerte, ob ein Kundencenter überhaupt nötig sei, hält Josef Thöle (CDU) das Serviceangebot " für dringend geboten". Gleichzeitig äußerte er Bedenken, ob das so teuer sein müsse. Für SPD-Fraktionschef Frank Henning ist das Center " absolut notwendig" und mit gut 32 000 Euro Zuschuss finanziell auch tragbar. Auch Michael Hagedorn signalisierte für die Grünen Zustimmung.
Das Thema wird am 25. Januar noch einmal im Betriebsausschuss beraten, ehe der Verwaltungsausschuss am 7. Februar darüber entscheidet.
Autor:
S.


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