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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bei der Verkehrsplanung werden einfach Fakten geschaffen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Bewohner befürchten Verkehrschaos Bürgerforum Innenstadt beschäftigt sich in Sitzung mit Straßenführung in der Stadt" (Ausgabe vom 25. November).
" Die Aufregung im Bürgerforum zum Thema Zweispurigkeit auf dem Neumarkt ist mehr als verständlich, heißt es doch schon im Masterplan Mobilität zum Thema Reduzierung der Verkehrsflächen: , Dem hohen Wert der damit erzielbaren positiven Effekte im Zentrum der Stadt sind allerdings die negativen Entwicklungen insbesondere auf dem südlichen Wallring entgegenzustellen′. Was hier also bereits richtigerweise klar erkannt und offen benannt ist, scheint heute (aktueller Bebauungsplan) keinerlei Rolle mehr zu spielen.
Und weiter: Man könne erst , nach dem Bau der Entlastungsstraße West und der A 33 die verkehrlichen Anforderungen neu definieren und weitergehende Maßnahmen [. . .] erneut verkehrlich prüfen.′ Nicht nur für die Teilnehmer des Bürgerforums ist schwer zu verstehen, warum diese Erkenntnisse von Ende 2010 heute nicht mehr gelten sollen immerhin stellt der Masterplan , als strategische Verkehrsplanung für den Zeitraum bis 2025 die Grundlage für konkrete Einzelprojekte′ dar.
Ebenso unverständlich, dass das lufthygienische Gutachten zum neuen Bebauungsplan für den Individualverkehr lediglich Berechnungen hinsichtlich einer Verschwenkung des den Neumarkt durchziehenden kompletten, vierspurigen (!) Straßenzuges um wenige Meter nach Osten ausweist!
Welche Auswirkungen eine Reduzierung der Verkehrsflächen auf drei oder gar zwei Spuren (für die Anwohner der südlichen Wälle und beispielsweise der Martinistraße) verkehrlich und damit auch lufthygienisch hat, ist nicht Thema des Gutachtens. Hier bleiben die Betroffenen völlig uninformiert (wobei man schon seit Einführung der Umweltzone für die Martinistraße aufgrund ihrer " schluchtartigen Bebauung" langfristig weiterhin mit fortlaufender Überschreitung der gesetzlich zulässigen Grenzwerte fest rechnen kann und das bereits prognostiziert bei einem vierspurigen Neumarkt-Verkehr!).
Jetzt im Bürgerforum um Geduld und Vertrauen zu werben, wo mit dem Bebauungsplan, der derzeit die Gremien durchläuft, Fakten geschaffen werden sollen, scheint damit irgendwie unangemessen."
Henning Gebhardt
Osnabrück

Autofreier Neumarkt
" Was ist so schlimm daran, dass der Autoverkehr auf dem Neumarkt auf zwei Spuren reduziert werden soll? Tatsächlich ist die einzig richtige Maßnahme, den Platz zu einer urbanen Fußgängerzone umzugestalten und die Autos ganz herauszunehmen. [. . .]
Eine , Autobahn′ mit 27 000 Fahrzeugen pro Tag, die unsere schöne Stadt in zwei Teile teilt, gehört dort nicht hin. In Dortmund (600 000 Einwohner!) ist der gesamte Bereich innerhalb des Wallrings seit langer Zeit für Individualverkehr gesperrt. Und das, obwohl hier vor der Sperrung täglich 70 000 Fahrzeuge über die zentrale Kreuzung donnerten. Mit Sicherheit werden [. . .] nicht alle Autofahrer über den Wall fahren. Viele werden sich andere Wege suchen. Also, liebe Verwaltung und liebe Politiker, lasst Euch nicht von Bedenkenträgern irritieren, und macht das einzig Wahre: Werft die Autos runter vom Neumarkt!"
Wolfgang Möller
Osnabrück
Autor:
Henning Gebhardt, Wolfgang Möller


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