User Online: 2 | Timeout: 16:51Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Naturschützer gegen Solarpark
Zwischenüberschrift:
NABU: Dächer nutzen – Grüne sind dafür
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Naturschutzbund (NABU) Osnabrück kritisiert die geplanten Solarparks auf Freiflächen in Hellern. Die Grünen dagegen sehen darin einen Gewinn für den Klimaschutz.
" Selbstverständlich begrüßt auch der NABU die Fotovoltaik als sinnvolle erneuerbare Energie und setzt sich für deren Förderung ein", so NABU-Vorsitzender Andreas Peters. Die Anlagen gehörten aber auf versiegelte Flächen und Dächer. " Erst wenn alle derartigen Flächen konsequent genutzt sind, darf an die Inanspruchnahme von Freiflächen auch nur gedacht werden", so der Naturschützer weiter. Solarparks in der freien Landschaft seien für die Natur weitgehend verloren. Auch die Flächen in Hellern seien Rückzugsgebiete für viele Tier- und Pflanzenarten, " auch wenn die entsprechenden Lobbyisten uns anderes weismachen wollen". Die Stadtwerke wollen auf dem brachliegenden Altlastgelände der Schnepperschen Tongrube 9000 Module aufstellen. Einen kleineren Solarpark plant der Landwirt Fritz Meyer zu Strohen an der Ströher Heide.
Positiv äußern sich dagegen die Grünen. " Wir wollen, dass Osnabrück im Klimaschutz weiter vorankommt. Dazu müssen wir die gesamte Bandbreite erneuerbarer Energien vor Ort nutzbar machen", heißt es in einer Erklärung von Michael Hagedorn und Volker Bajus. Solarstrom auf vorbelasteten Freiflächen könne dabei einen wichtigen Beitrag leisten.
Die Grünen sichern zu, das Planverfahren " mit größter Sorgfalt" anzugehen. Bajus: " Wir werden die Argumente von Fachleuten und Anwohnern sehr ernst nehmen. Auch die im Verfahren zu erstellenden Gutachten, insbesondere hinsichtlich möglicher Folgen für Mensch und Natur." Andere gewerbliche Nutzungen für die Flächen schließen die Grünen aus.
Autor:
pm


Anfang der Liste Ende der Liste