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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gegensätze werden aufgelöst
 
Verein fordert Projektgruppe
 
Jetzt die Zukunft gestalten
 
Lesedienst und Internetzugang
 
Wagenbau – Wohnmobile
 
Am Hakenbusch tut sich was
 
Bevorzugter Wohnstandort
 
Bürgerverein in der Lebkuchenfabrik
 
Topfußball und Trendsport
 
Hermania feiert
 
Post kehrt schnell zurück
Zwischenüberschrift:
Hellern: Wohnen, arbeiten, einkaufen, erholen
 
Welz über Geruch in Hellern und Flut-Lehren
 
Nach Rettung des Treffs "Alte Kasse"
 
Nachbarschaftshilfeverein mit neuem Projekt "Bürgerarbeit"
 
Die über 100-jährige Geschichte der Helleraner Firma Unnewehr
 
Gewerbe fühlt sich in Hellern wohl
 
Gute Infrastruktur, Naherholung vor der Tür
 
Solarlux-Cup und Tamburello-DM in Hellern
 
Filiale im Elektrogeschäft Foth etabliert
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Hellern vereint scheinbar Gegensätzliches: Wohnen, arbeiten, einkaufen und erholen in diesem Stadtteil ist alles möglich.
Familien, Ausflügler, Firmen und Kunden gleichermaßen schätzen die Bedingungen des gut erschlossenen Stadtteils im Westen von Osnabrück. Die große Vereinbarkeit hängt mit den sehr verschiedenen Strukturen in Hellern zusammen vom städtisch geprägten Osten bis zum ländlich-grünen Westen im Bereich der Düte. Der üblicherweise gemächlich dahinplätschernde Fluss hatte sich beim Vorjahreshochwasser in eine reißende Flut verwandelt. Seither beschäftigt sich der Ort intensiv mit nachhaltigem Hochwasserschutz (siehe S. 3).
Moderne Wohngebiete befinden sich in direkter Nachbarschaft zu alten Höfen. Die Nahversorgung ist gleich um die Ecke möglich. Für Fahrten in die Innenstadt nutzen viele den öffentlichen Nahverkehr. Die Anbindung an das städtische Busnetz ist trotz Einstellung der als Experiment ausgelegten Expresslinie X9 gut. Die dicht besiedelten Gewerbegebiete zerstören den idyllischen Gesamteindruck nicht.
Rund 6 890 Einwohner leben in Hellern. " Hellern ist ein pulsierender Stadtteil, der eine gute Entwicklung nimmt. Es gibt in allen Bereichen keine größeren Probleme", sagt Uwe Welz, Vorsitzender des örtlichen Bürgervereins. Und wenn Schwierigkeiten auftauchen, gehen die Helleraner diesen schnell und effektiv auf den Grund.
Die Bürger sind seit jeher in vielen Vereinen, Initiativen und den Kirchengemeinden aktiv ( Seiten 3, 4 und 7 ). Sportler und andere Engagierte erlangen immer wieder auch über den Stadtteil hinaus Bedeutung. Der Osnabrücker Tierschützer Wolfgang Herkt zum Beispiel erhielt im Oktober das Bundesverdienstkreuz vom Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Gert Lindemann. Herkt leitet seit 1977 den Tierschutzverein Osnabrück, der das Tierheim in Hellern unterhält. Und Thomas Kasten von der Schützenbruderschaft Hellern wurde beim Kreiskönigsball Ende Oktober bei Thies in Gaste als " König der Könige" gefeiert. Die vorerst nicht mehr von einer Schließung bedrohte " Alte Kasse" bildet den zentralen Treffpunkt für Jung und Alt.
Hellern hat gewachsene Strukturen und vielfältige Angebote. Bei Bedarf wird nachgebessert. So ist die Post nach einmonatiger Abwesenheit im April nach Hellern zurückgekehrt (siehe S. 8). Die Kunden sind erleichtert, dass die zwischenzeitlich nötigen kilometerweiten Touren zur nächsten Filiale ein Ende haben. " Die schnelle Rückkehr der Post nach Hellern ist sehr glücklich gelaufen", kommentiert Uwe Welz den Umzug der Filiale von der Apotheke in das benachbarte Elektrogeschäft an der Lengericher Landstraße.
Und man rüstet sich für die Zukunft. Im September wurden nach fünfmonatiger Bauzeit die neuen Räume in der Kita der Gemeinde St. Wiho eingeweiht. Noch reine Zukunftsmusik sind die Pläne für zwei Solarkraftwerke in Hellern: Die Stadtwerke wollen auf dem brachliegenden Gelände der Tongrube 9 000 Module aufstellen. Einen kleineren Solarpark möchte ein Landwirt an der Ströher Heide realisieren.
Und wo drückt der Schuh? Die Bürger haben die Nase voll von dem zu bestimmten Zeiten vermutlich von einer Biogasanlage ausgehenden Gestank (S. 3). Und nach wie vor fehlt ein Veranstaltungssaal für große Feiern von Vereinen oder Familien. " Das ist bedauerlich, aber eine Änderung der Situation scheint nicht in Sicht", meint Welz.

Bildtexte:
Der neue Spielplatz am Rande des Neubaugebiets Im Steerte/ Tulpenpfad.

Das Versorgungszentrum " im grünen Tal".

Fotos:
Heike Dierks

Osnabrück. Der Gestank der Biogasanlage, die Lehren aus dem Hochwasser 2010 und die Rettung der Alten Kasse bestimmten in diesem Jahr die öffentliche Debatte. Wir sprachen mit Uwe Welz, Vorsitzender des Bürgervereins Hellern, über die großen Themen im Stadtteil.
Biogasanlage: Seit 2007 ist am Hörner Weg in Hellern eine Biogasanlage in Betrieb. Die bei der Gasgewinnung entweichenden Gerüche sorgen seit knapp drei Jahren für Unmut im Stadtteil. Eine Initiative hat sich gebildet, die die Stilllegung der Anlage fordert. Die Stadt startete eine Umfrage unter Anwohnern zu Art und Auftreten der Gerüche. Zudem wurden dem Hof unangekündigte Besuche abgestattet, diverse Ämter nahmen Untersuchungen vor. " Wir haben nichts gefunden, was die Geruchsbelästigung, erklärt", sagte Detlef Gerdts, Leiter des städtischen Bereichs Umwelt, vor einigen Wochen. Die Prüfungen dauern an. Noch nicht geklärt ist die Frage, ob die Anlage eine vom Bund festgelegte Geruchsgrenze überschreitet. In dem Fall müsste der zuständige Landwirt gegensteuern, etwa einen Filter einbauen.
Welz kritisiert: " Die Stadt erkennt nicht, wie sie das Problem beheben kann. Dass es stinkt, riecht doch jeder!" Besonders stört ihn, dass die Verwaltung keine Projektgruppe einrichtet mit je einem Vertreter aus jeder beteiligten Behörde. " Also fühlt sich keiner zuständig. Und es gibt keinen festen Ansprechpartner. Die Stadt ist in der Pflicht, sich für die Bürger einzusetzen und den Filter durchzusetzen."
Das Thema Geruchsbelästigung nutzt der Vorsitzende des Bürgervereins zu einer grundlegenden Kritik an der städtischen Informationspolitik und der Praxis, Mitarbeiter nur noch in Ausnahmefällen in die Bürgervereine zu schicken. " Man müsste im Rat darüber diskutieren, inwieweit die Verwaltung sich zurückziehen kann und den Bürgervereinen keine Auskunft mehr erteilt."
Ein Austausch zwischen Bürgern und Politik erfolgt in den Bürgerforen. Bei der jüngsten Helleraner Forumssitzung Ende September stellte sich der betroffene Landwirt den Fragen der 150 Anwohner. Dessen Anwesenheit sei eine große Geste gewesen, meint Welz und konstatiert: " Seit der Veranstaltung hat der Gestank etwas abgenommen."
Alte Kasse: Im Februar dieses Jahres sprachen sich die Ratsfraktionen einmütig für den Erhalt des Stadtteiltreffs aus. Allerdings wird der Etat der Alten Kasse um etwa 25 000 Euro gekürzt.
" Mit dem Kompromiss können alle leben. Es hat sich gelohnt, für die Sache Stimmung zu machen. Alle haben an einem Strang gezogen, um die Institution zu erhalten", äußert sich Uwe Welz dazu.
Hochwasser: Ausnahmezustand am 27. August 2010: Um 4 Uhr löste Oberbürgermeister Boris Pistorius den Katastrophenalarm aus. Tief " Cathleen" brachte heftigen Dauerregen, ließ Flüsse über die Ufer treten und flutete Straßen und Keller der Stadt. Die Schäden gingen in die Millionen. Hellern war besonders betroffen. Aus dem Hochwasser wurden inzwischen Lehren gezogen. Die Berufsfeuerwehr wurde zum Beispiel mit einer Hochleistungspumpe ausgestattet. Und Hausbesitzer können sich auf der Homepage der Stadt darüber informieren, wie sie ihr Haus vor Hochwasser schützen können.
Welz gehen die Maßnahmen nicht weit genug. Er bemängelt: Die Stadt habe keinen umfassenden Abschlussbericht vorgelegt. Immerhin sei den Bürgern ausführliches Infomaterial an die Hand gegeben worden, um das eigene Hab und Gut bei derartigen Katastrophen künftig besser zu sichern. Der Bürgerverein werde an der nächsten Gewässerschau der Stadt im Oktober 2012 teilnehmen, um sich über Pflege und Abflussmöglichkeiten der örtlichen Gewässer zu informieren, so Welz.

Bildtexte:
Im Vorjahr flutete das Hochwasser die Große Schulstraße in Hellern.

Uwe Welz

Fotos:
Archiv

Osnabrück. Kollektives Aufatmen in Hellern nach der Rettung der " Alten Kasse". Der Rat hatte sich im Februar für den Fortbestand des Stadtteiltreffs entschieden allerdings zu veränderten Bedingungen. Jetzt gestaltet das Team des Trägervereins Internationaler Bund (IB) die Zukunft der Einrichtung.
Unterschriftenaktion, Demonstrationen, Öffentlichkeitsarbeit der monatelange Protest gegen die geplante Schließung der Alten Kasse war letztlich von Erfolg gekrönt. " Fast jeder dritte Helleraner hat für den Erhalt unterschrieben", erinnert sich Werner Sievers.
Einigermaßen erleichtert konnten die Beteiligten daher im Sommer das 25-jährige Bestehen der Alten Kasse feiern, die an der Kleinen Schulstraße im ehemaligen Sparkassengebäude untergebracht ist. Doch der städtische Zuschuss wird ab 2012 um circa 25 000 Euro gekürzt, das entspricht einer halben Stelle. Daher muss der IB mit nur noch 1, 5 statt der bisherigen zwei Stellen auskommen. Das führe zu Einschränkungen beim Angebot, meint Sievers: " Wir wollen den Betrieb weitestgehend aufrechterhalten und das Haus nicht leeren. Aber bestimmte Angebote sind nicht mehr zu halten."
Im Raum stehen Reduzierungen beim Ferienprogramm und bei der Mädchenarbeit. Überdies werden die Öffnungszeiten des Hauses wohl eingeschränkt. Und die langjährige, bewährte Mitarbeiterin Angelika Doppler wird das Team Ende März 2012 verlassen. Fortan kümmern sich auf IB-Seite allein Marita Tolksdorf-Krüwel und Sievers um die Angebote. Immer wieder sind für spezielle Aktionen auch Partner mit im Boot.
Spielgruppen, Wald- und Wiesenbande, Jugendcafé, Chat- und Filmangebote, Yoga, Tanz und vieles mehr bei den Kursen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren wird das ganze Altersspektrum abgedeckt. Neu sind der Babytreff (montags ab 10 Uhr und mittwochs ab 14.30 Uhr) und das Gedächtnistraining ab 55 (ab Februar 2012 montags 10.30 Uhr). Daneben werden Ausflüge und besondere Veranstaltungen offeriert. Am 7. Januar wird wieder die Tannenbaumaktion durchgeführt. Und die 2011 zusammen mit der Musikschule Hellern eingeführte Reihe " Kultur und Kleinkunst" wird 2012 fortgesetzt: Der nächste Termin ist das " Erzählcafé" am 11. Februar mit Werner Deflorian (s. Seite 8). Der nächste Kinderkleider- und Spielzeugflohmarkt ist am 18. März.
Infos: www.alte-kasse.de

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Von der Spielgruppe für Kleinkinder bis zum Gedächtnistraining für Senioren: In der Alten Kasse gibt es Angebote für jeden Bedarf und jedes Alter.

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Heike Dierks

Osnabrück. Nachbarschaft und Miteinander werden in Hellern groß geschrieben. Auf beeindruckende Weise verbindet der Nachbarschaftshilfeverein " Helfen in Hellern" diese beiden Aspekte. Der 1998 gegründete Verein setzt sich ehrenamtlich für die Mitbürger ein, realisiert Projekte und organisiert Veranstaltungen.
Am vergangenen Wochenende hat die traditionelle Weihnachtsfeier mit rund 70 Gästen im Hotel Ibis stattgefunden. " Es war ein tolles, stimmungsvolles Fest", sagt der Vereinsvorsitzende Ulrich Hasskamp. Zu den Höhepunkten zählten die Auftritte des Vocalensembles " Move" und vom Nikolaus, der kleine Geschenke an die Kinder verteilte. Die Präsente sind von den Helleraner Kaufleuten gespendet worden. Ehrengast und Zoo-Präsident Reinhard Coppenrath lud die Ehrenamtlichen von " Helfen in Hellern" zu einer Zooführung ein.
Die 89 Mitglieder zählende Nachbarschaftshilfe unterstützt Mitbürger in schwierigen Lebenslagen, begleitet zum Beispiel Einkäufe oder übernimmt Gartenarbeiten für Senioren und Kranke. Der Verein engagiert sich neuerdings auch im Modellprojekt " Bürgerarbeit". Der dem Projekt zugeordnete " Bürgerarbeiter" stellt unter anderem Computer mit Internetzugang bereit und richtet für Menschen ohne eigenen PC eine kostenlose E-Mail-Adresse ein. " Interessierte erhalten von uns ein persönliches Passwort und können in unserem Büro einen von insgesamt fünf Rechnern nutzen", erklärt Hasskamp. Auf Anfrage werden auch PC-Kurse angeboten. Überdies wird ein Lesedienst für Sehbehinderte ins Leben gerufen: Aktuelle Nachrichten der Tageszeitung werden gesprochen, auf CD gebrannt und für potenzielle Nutzer vervielfältigt. Im Januar 2012 soll das Projekt anlaufen.
Kontakt: Das Büro der Nachbarschaftshilfe in der " Alten Kasse" ist vormittags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Mehr Infos unter Telefon 44 80 500.

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Auch der Nikolaus staunte über die Gesangskunst des Ensembles " Move" unter der Leitung von Melanie Ortmann bei der Weihnachtsfeier von " Helfen in Hellern".

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Helfen in Hellern

Osnabrück. Die vor mehr als 100 Jahren gegründete Firma Unnewehr ist aus Hellern nicht wegzudenken. Sie hat sich mit dem Stadtteil entwickelt. Zunächst der Landwirtschaft verbunden, bedient sie heute das Freizeit- und Reisebedürfnis der Kunden.
Heinrich Unnewehr gründete den Familienbetrieb 1907 an der Lengericher Landstraße und stellte zunächst Fahrzeuge für die Fuhrwerke der Bauern her. Unnewehr war damals umgeben von landwirtschaftlichen Höfen. Das Betriebsgelände wurde über die Jahrzehnte immer größer, das Angebot wurde erweitert um den Karosseriebau für Lastkraftwagen und ab 1964 um Wohnanhänger.
Heute werden auf dem 10 000 Quadratmeter großen Gelände Wohnwagen, Reisemobile und Nutzanhänger verkauft und vermietet. Zudem gibt es Zubehör, Campingartikel, einen Reparatur- und Beratungsservice. Die Kundschaft kommt aus ganz Deutschland und schätzt die günstige Lage von Unnewehr direkt an der Autobahnabfahrt. " Wir sind sehr gut erreichbar", meint auch Geschäf tsführerin Elke Schnarre.
Firmengründer Heinrich Unnewehr hatte die Geschäfte nach dem Zweiten Weltkrieg an seinen Sohn Heinrich übergeben, seit 1977 wird der Caravaning-Fachhandelsbetrieb von dessen Tochter Elke und ihrem Mann Friedel Schnarre geführt. Sie werden von 13 Mitarbeitern und einigen Aushilfen unterstützt. Auch die Söhne mischen kräftig mit, Frank im kaufmännischen und Andre im technischen Bereich.
Die Familie stammt aus Hellern. Elke und Friedel Schnarre wohnen über dem Geschäft, das Elternhaus der Chefin liegt direkt gegenüber. " Hellern ist ein schöner Stadtteil, stadtnah und doch im Grünen. Ich bin in einer ländlichen Gegend aufgewachsen", berichtet Elke Schnarre. Auf die damit einhergehende Naturverbundenheit ist wohl auch die Begeisterung der Familie für Urlaube mit Wohnwagen und - mobilen zurückzuführen. " Mein Großvater hat sich einst bei der Internationalen Automobil-Ausstellung Wohnwagen angesehen und war begeistert. So hat sich unser späteres Berufsfeld ergeben", erzählt die Unternehmerin. Bis heute sind die Schnarres begeisterte Camper. Auch die Resonanz der Kundschaft bleibt groß. " Reisemobile sind weiter im Trend. Die Einsteigermodelle sind auch für junge Leute erschwinglich", sagt Schnarre.
Unnewehr veranstaltet sonntags von 11 bis 16 Uhr Schautage auf dem Freigelände. Mehr Infos: www.unnewehr-reisemobile.de

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Im Trend: Elke Schnarre zeigt das neueste Hymer-Reisemobil in der Unnewehr-Ausstellung.

Osnabrück. Wegen seiner verkehrsgünstigen Lage mit der guten Anbindung an die Autobahnen A 30 und A 1 ist Hellern auch bei Gewerbetreibenden beliebt.
In den seit den 1980er Jahren bestehenden Gewerbegebieten haben sich in den vergangenen Jahren viele zugkräftige Unternehmen angesiedelt. Der Möbelriese Ikea im Industriegebiet Hellern an der Rheiner Landstraße mit den Bereichen Averdiek straße und Am Schürholz ist da nur ein Beispiel.
Das kleinere Areal an der vorderen Rheiner Landstraße rund um den Hakenbusch wird derzeit erweitert. Dafür ist dieses Jahr ein Wäldchen gewichen. Auf einem Teil der 1, 1 Hektar großen Fläche errichtet ein auf IT-Dienstleistungen spezialisiertes Unternehmen, die bereits ansässige LM IT Services AG, einen Neubau. Für das rund 5 000 Quadratmeter große, noch freie Grundstück gibt es ein sehr konkretes Interesse eines Unternehmens, berichtet Ralf Kreye von der Wirtschaftsförderung Osnabrück.
Weitere wichtige Gewerbeansiedlungen gibt es im Bereich Kurt-Schumacher-Damm und Lengericher Landstraße. Der im östlichen Stadtteil-Eingang lange beheimatete Ratio-Verbrauchermarkt ist im Frühjahr an die Lebensmittel-Handelskette Kaufland übergeben worden.
Das Branchenspektrum in Hellern reicht von Mode, Möbeln, Holzverarbeitung, Fahrrad-, Auto- und Reisemobilhäusern über Dienstleistungen und IT, Speditionen, Maschinen- und Gerätebau oder Metallverarbeitung bis zum Einkaufs- und Blumencenter.

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Arbeiten am Hakenbusch.

Fotos:
H. Dierks

Osnabrück. Hellern ist ein bevorzugter Wohnstandort. Besonders Familien zieht es in den grünen Randbereich Osnabrücks. Sie finden gute Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten vor.
Die Infrastruktur lässt kaum Wünsche offen. Die Grundschule, die Kindergärten und Einkaufszentren, Ärzte, Apotheken, Sportanlagen und weitere Einrichtungen sind schnell zu erreichen. Die Dinge des täglichen Bedarfs sind vor allem an der Großen Schulstraße an der Stelle des ehemaligen Ausflugslokals " Meyer im grünen Tal" hat sich ein kleines Gesundheits- und Nahversorgungszentrum mit Bäckerei, Apotheke, Ärzten, und Co. etabliert und an der Lengericher Landstraße bis hin zum Kurt-Schumacher-Damm mit den großen Märkten erhältlich. In Hellern gibt es Supermärkte, Bäckereien, Bank, Fleischerei, Reisebüro, Optiker, Boutiquen und einiges mehr. Die Postfiliale ist von der Apotheke in den gegenüberliegenden Elektromarkt an der Lengericher Landstraße umgezogen (siehe S. 8).
Die Naherholung beginnt für die Helleraner quasi vor der Haustür. Wander- und Fußwege durchziehen den Stadtteil. Die Düteaue und die inzwischen malerische Biotope darstellenden Regenrückhaltebecken stehen bei Joggern, Radfahrern und Fußgängern hoch im Kurs. " Hellern liegt stadtnah und hat sich seinen ländlichen Charakter mit vielen Grünflächen und kleinen Wäldchen dennoch bewahrt. Der Stadtteil ist gut versorgt", sagt Uwe Welz, Vorsitzender des Bürgervereins Hellern.
Das lockt Häuslebauer an. Das Neubaugebiet Tulpenpfad/ Im Steerte ist bald komplett. Die letzten schicken Eigenheime werde gerade hochgezogen. Ein neuer Kinderspielplatz ist errichtet worden.
Im Bereich Grieseling stehen derweil noch einige Bauplätze zur Verfügung. Neben dem Stadtteiltreff " Alte Kasse" entstehen im Übergang von Kleiner und Großer Schulstraße derzeit überdies 15 barrierefreie Komfort-Mietwohnungen des Heimstättenvereins Osnabrück. " Der Komplex wird das ohnehin schöne Ortsbild noch weiter aufwerten", ist sich Welz sicher.

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Im Erlengrund lässt es sich gut leben: Das Neubaugebiet Im Steerte/ Tulpenpfad ist in Kürze gefüllt.

Die Post ist jetzt im Elektro-Studio Foth beheimatet.

Fotos:
Heike Dierks

Bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Hellern mit Grünkohlessen gestern im Gasthaus Schirmbeck-Hunsche wurde über den Erhalt der Alten Kasse, die Konsequenzen aus dem Hochwasser 2010 und die wohl von einer Biogasanlage ausgehende Geruchsbelästigung gesprochen. Der Verein fordert von der Stadt die Einrichtung einer Projektgruppe, um die notwendigen Maßnahmen gebündelt angehen zu können (siehe S. 3 ). Der Vorsitzende Uwe Welz bedauerte den Entschluss der Stadt, von wenigen Ausnahmen abgesehen keine Mitarbeiter mehr zu Veranstaltungen der Bürgervereine zu entsenden. Der Helleraner Verein setzt sich seit 43 Jahren für die Belange der Mitbürger ein. Ende November besichtigte eine 35-köpfige Delegation die Lebkuchenfabrik Schulze/ Ravensburg in Borgholzhausen (Foto).

Osnabrück. Der SV Hellern mit seinen 1500 Mitgliedern bildet das Zentrum des engmaschigen bürgerlichen Netzwerks im Stadtteil. Zwei Nummern kleiner wird beim Pferdesportverein (PSV) Hellern die Begeisterung für körperliche Betätigung gelebt.
Hochklassiger Hallensport war regelmäßig bei den Ballers zu sehen. Doch der Basketball-Zweitligist ist dieses Jahr insolvent gegangen, die KiKxxl-Arena im Industriegebiet Hellern wurde geschlossen. Dafür präsentiert der SV Hellern am 14. Januar 2012 Topfußball unterm Dach: Beim 5. Solarlux-Hallenfestival treten mit Wilhelmshaven und Havelse erstmals zwei Nord-Regionalligisten an. Die U21 des VfL Osnabrück als Vorjahressieger wird überdies von Werder Bremen (U21), Arminia Bielefeld (U23) sowie den Landesligisten Melle und Lohne gefordert. Das bunte Fußballwochenende runden die Ü-40-Hallenstadtmeisterschaft am 13. Januar (18 Uhr), die Fußballnachtparty für Zweite Herren am 14. Januar (20 Uhr) und das F- und D-Jugend-Turnier am nächsten Morgen ab.
Weitere Termine: Am 15. Januar lädt der SV Hellern Mitglieder und Interessierte zur Winterwanderung ein. Es geht wahlweise auf eine fünf oder eine zehn Kilometer lange Route, für Verpflegung wird gesorgt. Start ist um 11 Uhr an der Ballsporthalle.
Am Ostersonntag, 8. April, findet wieder das traditionelle Osterfeuer auf dem Sportplatz an der Klaus-Stürmer-Straße statt. Ab 17 Uhr sind die Kleinen zum Ostereiersuchen eingeladen, gegen 18.30 Uhr wird dann das große Feuer entzündet.
Und vom 20. bis 24. Juli macht das Landesturnfest in Osnabrück Station. Auch der SV Hellern beteiligt sich an der größten Wettkampf- und Breitensportveranstaltung Norddeutschlands: In der Halle findet die 3. Deutsche Meisterschaft im Tamburello statt. Symptomatisch für das italienische Rückschlagspiel ist der kreisrunde Schläger ohne Schaft. Als Schlagfläche fungiert eine Art Nylonmembran, die die Wirkung eines Minitrampolins entfacht.
Der SV Hellern stimmt sich schon einmal auf das Großereignis und die in hiesigen Gefilden noch recht unbekannte Sportart ein: " Ich habe diesen Trendsport ausprobiert und mir bereits ein Schläger-Set bestellt", erzählt der Vereinsvorsitzende Marc Sandmann begeistert. Der 1924 gegründete SV Hellern überlegt nun, Tamburello als neue Sportart anzubieten. Am 17. März wird von 9 bis 13.30 Uhr eine Tamburello-Fortbildung für Vereinsvertreter angeboten.
Viel jünger und kleiner als der SV ist der PSV Hellern, der seit 2001 das Freizeitangebot im Stadtteil bereichert und gerade sein zehnjähriges Bestehen feiert beim Nikolausreiten am heutigen 10. Dezember ab 14 Uhr. Nach Turnier, Vorführungen, Ponyreiten, Reiterwettbewerb und Kostümprüfungen kommt gegen 17 Uhr der Nikolaus. Der Verein mit seinen 85 Mitgliedern ist auf dem idyllisch gelegenen Hof der Familie Amelingmeyer am Tecklenburger Fußweg beheimatet. Den Schwerpunkt bildet das Vielseitigkeitsreiten. Die nächste Auflage des überregional beachteten Vielseitigkeitsturniers findet am 18. August 2012 statt.

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Titelverteidiger beim Solarlux-Festival: Der VfL Osnabrück um Legende Tommy Reichenberger (l.) setzte sich Anfang 2011 im Finale mit 3: 1 gegen Jong Groningen durch.

Foto:
Archiv

Die Karnevalsgesellschaft Hermania Hellern lädt wieder zu drei närrischen Spektakeln ein: Am 4. Februar 2012 ab 20.11 Uhr steigt die große Karnevalsfete im Gasthaus Thies in Gaste. Für ein buntes Programm sorgen unter anderen die Büttenredner Angelika Gausmann und Andreas Hille sowie Tanzgarden. Besucher dürfen sich zudem auf eine Überraschung freuen. Die Karten gibt es für 18 Euro im Vorverkauf. Am 19. Februar um 15 Uhr lädt Hermania zum Kinderkarneval bei Thies ein. Und zum krönenden Abschluss der fünften Jahreszeit findet am 22. Februar ab 16.11 Uhr der Hausfrauennachmittag mit den Geschwistern Dust, den Künstlern Gausmann und Hille sowie Tanzgarden bei Thies statt. Die Tickets kosten 18 Euro. Karten im Vorverkauf bei Jutta Bosse, Telefon 05 41/ 44 25 31.

Osnabrück. Als die Postfiliale in der Apotheke an der Lengericher Landstraße im März dieses Jahres schließen musste, war der Unmut in Hellern groß. Ein neuer Partner sei schwer zu finden, hieß es bei der Post. Doch die postfreie Zeit wurde schließlich schneller beendet als gedacht.
Bereits einen Monat später wurde ein neuer Partner vorgestellt. Die Poststelle ist seit April im Elektrogeschäft Foth gegenüber vom alten Standort beheimatet. Die neue Filiale an der Lengericher Landstraße liegt zwar ebenfalls zentral, die Kunden benötigten aber einige Zeit, bis sie den Weg fanden. Auch, weil an der Straße kein Postschild aufgestellt war. Das Schild fehlt zwar immer noch, soll aber bald montiert werden, sagt Rainer Foth.
" Die Poststelle wird seit dem Ende der Sommerferien sehr gut angenommen", betont er. Um sich dem Kundenverhalten anzupassen, hat das Geschäft nun länger geöffnet: montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags 9.30 bis 12.30 Uhr.

Bildtext:
Sind für die Kunden da: Nadja Foth und Paul Diak in der Postfiliale im Geschäft der Familie Foth.

Foto:
Archiv
Autor:
hedi


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