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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Deportation nach Riga
Zwischenüberschrift:
Montag Gedenkstunde zum 70. Jahrestag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Am 12. Dezember 1941 wurden Juden aus Osnabrück, Bielefeld und Münster mit dem sogenannten Bielefelder Transport in das Getto Riga gebracht. Foto: Stadtarchiv Bielefeld
pm Osnabrück. Am Montag, 12. Dezember, findet um 18 Uhr in den Berufsbildenden Schulen am Pottgraben eine Gedenkstunde zur Erinnerung an den 70. Jahrestag des sogenannten Bielefelder Transports in das Getto Riga statt.
Unter den bis zu 1500 Juden aus den Zuständigkeitsbereichen der Gestapo-Dienststellen Osnabrück, Bielefeld und Münster waren auch 34 Osnabrücker. Sechs der 1941 deportierten Osnabrücker haben überlebt, unter anderem Ewald Aul, der frühere Vorsteher der jüdischen Gemeinde Osnabrück, und Irmgard Ohl, geborene Heimbach, die heute in Hamburg lebt.
Treffpunkt für die Veranstaltung ist die Gedenktafel am Altbau der Berufsbildenden Schulen am Pottgraben 4. In der damaligen Turnhalle der Schule wurden die zur Deportation bestimmten Menschen aus dem Gestapobezirk Osnabrück versammelt.
Anschließend findet im Foyer des Neubaus der Schule die Gedenkstunde mit Grußworten von Oberbürgermeister Boris Pistorius und Schulleiter Ralf Korswird statt. Zudem wird Winfried Nachtwei in einem Vortrag an das historische Geschehen erinnern, und Vertreterinnen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit lesen aus den Erinnerungen von Irmgard Ohl. Musikalisch begleitet wird die Gedenkstunde von Allan Ware.
Weitere Informationen sind erhältlich im Büro für Friedenskultur unter Telefon 05 41/ 323-22 87 oder im Internet unter www.osna brueck.de/ friedenskultur.
Autor:
pm


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