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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Keine Kuscheltiere"
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Zoo öffnet Adventstürchen für Drittklässler
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wenn Kindern ein Adventstürchen aufgemacht wird, dann darf der Zoo bei der NOZ-Adventskalenderaktion nicht fehlen. Zooschullehrer Marco Brockmann öffnete der achtjährigen Antonia aus der Grundschule Remsede sowie den drei Achtjährigen Tobias, Julian und Ben von der Bürener Regenbogenschule Türen, die dem Publikum ansonsten verschlossen bleiben.
Gleich zu Beginn war Mut gefragt, denn gestartet wurde bei den Königspythons. Die nahm Brockmann aus dem Terrarium. Die drei Jungen stürzten sich furchtlos auf die Schlangen und streichelten sie.
Antonia hingegen war zurückhaltender und schaute sich das Kriechtier anfangs aus sicherer Entfernung an nicht unklug, denn immerhin " sind das hier keine Kuscheltiere", wie der Zooschullehrer betonte. Doch auch Antonia nahm letztlich ihren Mut zusammen und berührte die Schlange. " Keine Angst, wir stehen nicht auf deren Speisekarte", beruhigte Brockmann. Nach weiterer Theorie durch den Zooschullehrer ging es weiter zu den Süß- und Salzwasserfischen. Höhepunkt hier: das Füttern und Streicheln der Karpfen. Antonia fand sie schlichtweg " glitschig".
Die Begeisterung war insbesondere bei den Jungen groß, denn sie alle halten selbst Fische zu Hause.
Nicht ratsam sei das Streicheln bei den Arabischen Bambushaien der kleinsten Haiart der Welt. " Deren Haut ist wie Schmirgelpapier", erklärte Brockmann. Wesentlich ungefährlicher als ihr Ruf hingegen seien Piranhas, meinte der Pädagoge. Mit ihren rasiermesserscharfen Zähnen äßen sie in der Regel nur kranke und tote Tiere. Der Respekt war bei den Kindern trotz der dicken Glasscheibe dennoch sichtbar. Auch hier erzählte Brockmann noch Lehrreiches zu Karpfen, Rochen, Schützenfischen und Welsen.
Brockmann zeigte den Kindern überdies den Bereich hinter den Aquarien, wo die Filteranlagen stehen und Fische untersucht sowie aufgezogen werden. Die Kinder inspizierten die Anlagen und kleinen Fische penibel.
Als letzter Punkt stand das Elefantenhaus auf dem Programm, das sich die Grundschüler von innen anschauen konnten selbstredend ohne die Anwesenheit der Tiere. Die wurden anschließend hineingelassen. Füttern durften die vier Schüler auch die bis zu sechs Tonnen schweren Dickhäuter.
Durch eine Luke reichten sie ihnen Kartoffeln und Äpfel, die die Elefanten lautstark und gierig ansaugten und verschlangen. Angst hatten die vier vor den Elefanten nicht zumindest " solange er nicht direkt vor mir steht", gestand Ben.
Nach anderthalb Stunden war die Führung von Marco Brockmann am Ende. Die Kinder werden den Tag nicht so schnell vergessen.

Alle Folgen der
Adventskalenderserie auf www.noz.de/ tuerchen

Bildtext:

" Beine werden überbewertet", meint Zooschullehrer Marco Brockmann und zeigt Julian, Tobias, Ben und Antonia den Königspython (von links).

Foto:

Klaus Lindemann
Autor:
yjs


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