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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Tierinfos aus dem Zoo direkt aufs Handy
Zwischenüberschrift:
Neue Technik macht′s möglich – Für Smartphone mit App
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Dank einer neuen Technik können sich Besucher des Osnabrücker Zoos direkt vor Ort sämtliche Tierinfos auf das Handy holen. Einfach das Symbol, das einem Barcode ähnlich sieht, am Gehege mit dem Smartphone einscannen, den Link öffnen, und schon hat der Zoogast Affe, Löwe und Co. direkt auf dem Handy.
Möglich machen dies sogenannte Quick-Response-Codes, kurz QR-Codes. " Bisher fanden diese schwarz-weißen Felder vor allem in der Werbung Verwendung. Jetzt wollen wir sie im Freizeitbereich einführen", sagt Lisa Josef, Pressesprecherin des Zoos. Der Osnabrücker Tierpark sei damit der erste deutschlandweit, der sich diese Technik zunutze mache. Voraussetzung für deren Verwendung sind ein Smartphone und die dazugehörige App, die die interne Kamera als Scanner nutzt. " Solch eine Anwendung können Sie für alle gängigen Smartphones meist sogar kostenlos erwerben", erklärt Andree Josef von der Kommunikationsagentur " Die Etagen", die mit der Idee an den Zoo herantrat und die Umsetzung organisierte. Auch Tablet-PCs wie das iPad können die Felder einscannen und die Infos noch komfortabler anzeigen. Finanziert wurde das Projekt durch Sponsoring. " Für etwa 300 Tiere können die Besucher bereits die Codes auslesen", so Josef.
Die Verwendung des Service an sich ist kostenlos. Beim Öffnen des Links fallen nur die gewohnten Internet-Gebühren an. Doch nicht nur Smartphone-Besitzern sind die Informationen vorbehalten, die in erster Linie allgemeine Daten zum Tier enthalten wie Lebensraum, Größe und Nahrung. Auch mit älteren Mobiltelefonen ist eine Osnabrücker Nummer erreichbar, unter der der Zoogast Tiergeschichten abrufen kann. " So erfährt man zum Beispiel, warum Giraffe Diana die Zunge heraushängen lässt", erläutert Lisa Josef. Hier fallen nur die Festnetz-Gebühren an.
" Was früher Tafeln und Zoopädagogen vermittelten, lässt sich nun ganz einfach abrufen. Es ist erstaunlich, wie die Technik sich weiterentwickelt", meint Zoopräsident Reinhard Coppenrath. Inzwischen habe fast jeder Jugendliche ein Smartphone. " So können wir insbesondere diese junge Zielgruppe ansprechen, die ja mit den Codes oft schon vertraut ist", erklärt Geschäftsführer An dreas Busemann. Für Ältere und Smartphone-Neulinge wird die Funktionsweise im Internet unter www.zoo-osnabrück.de und am Zooeingang erklärt.
Die Tierinfos, Videos und Bilder kommen aus der Datenbank " Zoowiso" (Zoo Wissen online), die vom Institut für Geo-Informatik der Universität Osnabrück erstellt wurde. Mehr Videos sollen folgen, ein YouTube-Kanal ist im Aufbau. " Über den Winter werden wir das Konzept austesten und erweitern", sagt Josef.

Die Zoo-Schimpansen sind zurück in ihrem " Wohnzimmer": Bildergalerie auf www.noz.de

Bildtext:
Zoobesucher können sich die Infos zu den Tieren jetzt direkt aufs Handy holen.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
tmer


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