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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bärenstarke Auswahl
Zwischenüberschrift:
Sechste Spielzeugbörse im Museum Industriekultur
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit zwei Wochen läuft die Ausstellung " Alle bauen mit Lego" im Museum Industriekultur. Eine passende Ergänzung war somit die Spielzeugbörse, die dort am Sonntag zum mittlerweile sechsten Mal stattfand. " Eine Fundgrube für Schätze aus der Kinderzeit" lautete der Untertitel für Spielzeug von Modellautos bis Playmobil.
22 Aussteller beteiligten sich an der Börse. " Am liebsten sollte es altes Spielzeug sein", sagte Mitorganisatorin Claudia Dietrich über den Ansatz. Ein strenges Reglement gibt es allerdings nicht, sodass auch Waren jüngeren Datums feilgeboten wurden. Die Teddybären und Puppen, die Helga und Dieter Beyer aus Belm ausstellten, sind allerdings schon etwas älter, denn das Ehepaar konzentriert sich auf Stücke aus den Dreißiger- bis Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts.
" Wir lieben alte Sachen", sagten die beiden. Ursprünglich hatten sie sich auf Möbel und Geschirr konzentriert, die sie auf zahlreichen Ausstellungen suchen. Auf ihrem Programm steht aber auch die Messe " Teddybär total" in Rheda-Wiedenbrück. Selber verkauft das Ehepaar eher selten, im Museum Industriekultur sind sie aber regelmäßig dabei: " Das Ambiente ist super", betonte Helga Beyer.
Auch Gertrud und Peter Harms aus Wallenhorst beteiligen sich nicht zum ersten Mal an der Spielzeugbörse. Peter Harms, selber leidenschaftlicher Sammler von Trix-Express- und Märklin-Modelleisenbahnen, arbeitet gebrauchte Waggons und Lokomotiven auf und verkauft dann, was er selber doppelt und dreifach hat. Aber: " 95 Prozent der Sachen sind nicht mehr in gebrauchsfähigem Zustand." Seine Frau ist hingegen mit Puppenherd oder Nähmaschine vertreten.
Noch bis zum 1. April 2012 ist im Museum Industriekultur die Lego-Ausstellung zu sehen. Initiator Jörg Tiesmeyer, der eigentlich mit dem Sammeln von Modell autos begonnen hat, nutzte ebenfalls die Börse, um zu stöbern. Denn derartige Ausstellungen sind auch eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen: " Man trifft alte Börsianer und kann sich auf dem Laufenden halten."

Bildtext:

Aus den 30er- bis 60er-Jahren stammen die Bären, die Helga und Dieter Beyer anbieten.

Foto:

Jörn Martens
Autor:
hmd


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