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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Pistorius: Für den Neubau, ganz klar
Zwischenüberschrift:
"Ratsmitglieder stehen vor keiner leichten Aufgabe" – Top-Spiele der Artland Dragons in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Neubau einer Arena würde das kulturelle und sportliche Angebot in Osnabrück verbessern, die Lebensqualität steigern und der Wirtschaft einen Schub geben, sagt Oberbürgermeister Boris Pistorius (SPD).
Herr Pistorius, Neubau oder Sanierung wofür werden Sie am 13. Dezember die Hand heben?
Für den Neubau, ganz klar.
Warum?
Das Thema beschäftigt mich seit Beginn meiner Amtszeit. Deshalb habe ich im Sommer noch einmal die Initiative ergriffen und die Alternative eines Neubaus prüfen lassen. Gemeinsam mit der Firma Contech haben wir in vielen Gesprächen ein solides und attraktives Konzept entwickelt. Dieses liegt nun dem Rat vor, der im Dezember darüber zu entscheiden hat. Ich habe mich in den letzten Monaten davon überzeugen können, dass wir mit einem Neubau die einmalige Chance haben, einen wichtigen Entwicklungsschub als Veranstaltungsort zu machen.
Rund 400 000 Euro mehr jedes Jahr dafür ließen sich auch Kita-Plätze schaffen oder Sporthallen modernisieren
Keine Frage, das ist eine Belastung für die Stadt, die finanziell ohnehin nicht auf Rosen gebettet ist. Aber mit dem Arena-Neubau erweitern wir das kulturelle und sportliche Angebot in Osnabrück deutlich und steigern die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Wir haben momentan keine Halle, in der wir Spitzensport von Handball bis Basketball, beispielsweise der Artland Dragons, zeigen können. Außerdem wollen wir wieder mehr Kongresse und Unternehmensveranstaltungen nach Osnabrück holen. Damit wäre auch ein positiver Effekt für die heimische Wirtschaft verbunden.
Sie nennen Artland Dragons. Was haben Sie mit dem Basketball-Bundesligisten vereinbart?
Wir haben die Aussage des Managers, dass die Artland Dragons zum Teil ihre Top-Spiele in der Arena austragen würden.
Die Grundstücksfrage am Güterbahnhof ist ungeklärt. Ist es nur eine Frage des Preises?
Ja, es geht nur noch um den Preis. Ich habe den Eigentümern zu verstehen gegeben, dass wir die Zeit bis zur Ratssitzung im Dezember nutzen müssen, um einen Vorvertrag zu schließen.
Die Vorstellung, dass die Abrissbirne durch den Kongresssaal der Stadthalle fährt
Ja, das ist kein schönes Bild. Aber ich will mich nicht an negativen Bildern festhalten, sondern für mich steht die damit verbundene positive Entwicklung am ehemaligen Güterbahnhof im Vordergrund, die auch ein wichtiger Impuls für die Stadtentwicklung wäre. Noch einmal zur Osnabrückhalle: Ich habe immer gesagt, dass die Entscheidung nicht leicht ist. Die Halle hat ihre Schwächen, aber eben auch einen Kongresssaal, der erst 13 Jahre alt ist. Die Ratsmitglieder stehen vor keiner leichten Aufgabe.
Wenn die Stadthalle saniert würde, nähmen dann auch die Hotelpläne wieder Fahrt auf?
Ja, das wäre sicher der Fall.
Man müsste die Osnabrückhalle ja nicht abreißen, man könnte versuchen, sie zu verkaufen. Wie stehen die Chancen?
Wir haben es zweimal vergeblich versucht. Das Land hat sich aus Kostengründen gegen einen Kauf bzw. eine Übernahme für die Hochschulen entschieden. Der Verkauf wäre sicher der günstigere Fall für die Stadt. Bei den Vergleichsrechnungen haben wir ausdrücklich die ungünstigste Annahme zugrunde gelegt, und das bedeutet, dass es keinen Käufer gibt und ein Abriss nötig wird. Ich möchte noch einmal betonen: Alle Zahlen sind immer wieder kritisch hinterfragt worden, und im Zweifel haben wir die ungünstigere Variante angenommen.

Bildtext:
Boris Pistorius (SPD), Oberbürgermeister.
Foto:
Archiv
Autor:
hin


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