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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bare Münze für grüne Ideen
Zwischenüberschrift:
Klimaschutzprojekt "Ökoprofit" startet in zweite Runde
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Umwelt schonen und gleichzeitig Geld sparen ist das ein Widerspruch? Keineswegs. Den Beweis dafür hat das Umweltschutzprogramm Ökoprofit erbracht, das in Osnabrück nun in die zweite Runde ging. Elf Osnabrücker Betriebe und Einrichtungen nahmen am Mittwoch an der Auftaktveranstaltung im Centrum für Umwelt und Technologie Osnabrück (CUT) teil.
Ziel ist die Entlastung der Umwelt bei gleichzeitiger Senkung der Betriebskosten durch umwelttechnische und organisatorische Maßnahmen. " Wirtschaft und Umwelt das passt sehr gut zusammen", ist Thomas Sieker, Leiter des CUT, überzeugt.
Im zweiten Ökoprofit-Jahr ist ferner die Begründung von Kooperationen zwischen den Unternehmen und Einrichtungen Bestandteil des Projekts. Neben Betriebsbegehungen sollen die Teilnehmer ihre Erfahrungen in Workshops austauschen.
Das CUT, die Wirtschaftsförderung Osnabrück, die IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland sowie der Fachbereich Umwelt der Stadt Osnabrück begleiten die elf Teilnehmer während des gesamten Jahres. Betriebe und Berater suchen gemeinsam nach Einspar möglichkeiten. Nach Ablauf der zwölf Monate erhalten die Teilnehmer eine Ökoprofit-Auszeichnung, sofern sie die vereinbarten Maßnahmen eingehalten haben.
Einige der Projektteilnehmer sehen insbesondere bei ihren Gebäuden großes Einsparpotenzial. Manfred Blome, Leiter des Gebäudemanagements der Universität, sieht sich mit Blick auf die vielen unter Denkmal stehenden Bauwerke der Uni vor große Herausforderungen gestellt. Und auch Jan-Felix Simon, Geschäftsführer von Mölk Pressegrosso, vermutet Effizienzpotenzial in seinem Betrieb. " Energie ist eine Stellschraube, an der man am ehesten drehen kann", so Simon.
Ökoprofit ist ein weltweites Projekt, das die österreichische Stadt Graz in den 1990er-Jahren ins Leben rief. Daraufhin verbreitete es sich weltweit. In Deutschland wird das Projekt in rund 50 Kommunen durchgeführt.
In Osnabrück startete das Programm erstmals im vergangenen Jahr mit zehn Teilnehmern. Diese Betriebe sparen durch die getroffenen Maßnahmen in der Summe jährlich 285 500 Euro, 1000 Tonnen des klimaschädlichen CO 2 , 1380 Kubikmeter Wasser sowie 5, 5 Tonnen Abfall ein. Die einmaligen Investitionen beliefen sich auf 647 000 Euro.
Die Osnabrücker Teilnehmer in diesem Jahr sind: Alkuba Vertrieb, Gesamtschule Schinkel, Haus Ledenhof, Heifo Rüterbories, Heywinkel-Haus, Mölk Pressegrosso, Moskaubad der Osnabrücker Stadtwerke, Salzgitter Automotive Engineering, Sievers SNC Computer & Software, Steigenberger Hotel Remarque sowie die Universität Osnabrück. Für die Teilnahme am Projekt zahlen sämtliche Teilnehmer eine Gebühr von 6000 Euro.

Bildtext:
Für die kommenden zwölf Monate berät unter anderem das Centrum für Umwelt und Technologie Osnabrücker Einrichtungen und Betriebe, um die Umwelt zu entlasten und gleichzeitig Betriebskosten einzusparen.
Foto:
PR
Autor:
Jörg Sanders


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