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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wird die Haseüberbauung annulliert?
Zwischenüberschrift:
Haseuferweg festgelegt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der städtische Durchführungsplan Nr. 26 zeigt uns nunmehr ein wichtiges und für die Stadt Osnabrück bedeutsames Problem auf. Nachdem der schon mehrfach diskutierte Haseuferweg von der Heinrich-Heine-Straße bis zur Schlagvorder Straße bereinigt ist, sind jetzt auch klare Linien im Teilstück Schlagvorder Straße - Wittekindstraße gezogen. Wie unsere nebenstehende Skizze übersichtlich veranschaulicht, wird das Teilstück des Haseuferweges an der Schlagvorder Straße vielversprechend mit einer Arkade ansetzen. Er läuft dann dem Flußlauf immer parallel. Da nun das Grundstück Möserstraße 32 bis an die Hase bebaut ist, wird hier ein auf Pfähle gesetzter Bohlenweg angelegt. Ebenso am Haus Wittekindstraße 1. Im Anschluß an den eigentlichen Haseuferweg soll ein wechselnder Grünstreifen mit reichlichem Baumbewuchs angelegt werden, wofür die Stadt noch 615 Quadratmeter erwerben muß. Die Fronten der sichtbaren Hintergebäude sollen einen einheitlichen Putz erhalten. Das ist auch erforderlich, um demästhetischen Anblick Rechnung zu tragen.
Die Ausnutzung der Grundstücke beläuft sich hier auf 60 Prozent. Zugelassen sind vier Geschosse mit eingeschossigen Hintergebäuden. Bei der notwendigen 40prozentigen Freifläche werden die Vorgartenflächen am Haseweg aller Wahrscheinlichkeit nach eingerechnet. An den Fluchtlinien wird nichts mehr geändert werden, zumal sie bereits auf einem Beschluß des Rates der Stadt vom 21. Juni 1949 beruhen.
Mit diesem Vorhaben dürfte ein wichtiger Schritt getan werden, um das begehrte Grün in das Stadtinnere zu tragen. Es liegt jetzt an der baldigen Ausführung, hier einen geschmackvollen Weg anzulegen, der wirklich seine Benutzer findet und zu Mußestunden innerhalb der Stadt einlädt.
Auf der anderen Seite schneidet der Haseuferweg auch das Problem der Haseüberbauung an. Wenn dieser Durchführungsplan verwirklicht wird, bleibt die Überbauung Zukunftsmusik. Im Sinne der Erholung und der Verschönerung des Stadtbildes ist das durchaus verständlich. Vor allem wird aber Wert darauf gelegt, daß die Bäume auch dorthin gestellt werden, wo es der Plan vorsieht. Eine andere Möglichkeit erschließt sich der Stadt - und dies sei ein bescheidener Vorschlag -, wenn von dem Grundstück der Handwerkskammer, über dessen weitere Verwendung noch Unklarheiten bestehen, eine Zuwegung geschaffen würde, die den Haseuferweg von der Möserstraße erschließt. Ein kleiner Pavillon läßt sich überall ansetzen.


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