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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jüdisches Leben am Beispiel "Anatevka"
Zwischenüberschrift:
Angelaschüler gestalten Gedenken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit elf Jahren gestalten Osnabrücker Schulen den Gedenktag zum 9. November 1938. In der Nacht brannten in Deutschland zahlreiche Synagogen. Auch in Osnabrück wurde das jüdische Gotteshaus an der heutigen Alte-Synagogen-Straße in Brand gesetzt, jüdische Bürger verfolgt, misshandelt oder ermordet sowie jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert.
Jährlich wird an die Verbrechen und die Opfer dieser Nacht mit einer zentralen Gedenkfeier erinnert, die seit dem Jahr 2001 durch Osnabrücker Schulen ausgerichtet wird. In diesem Jahr hat die Angelaschule die Aufgabe übernommen. Ausgehend von zentralen Szenen des Musicals " Anatevka", werden die Schülerinnen und Schüler am 9. November um 16.30 Uhr in der Aula des Schlosses in vielfältiger Weise jüdisches Leben, Kultur und Traditionen thematisieren. Danach wird ein Gedenkgang zum Ort der zerstörten Synagoge überleiten. Hier findet die Kranzniederlegung am Mahnmal Alte Synagoge statt.
Begleitet werden die Veranstaltungen am 9. November durch ein Rahmenprogramm mit Konzerten, Theateraufführungen, Lesungen, Vorträgen oder Gesprächen. So findet zum Beispiel am 6. November um 17 Uhr im Felix-Nussbaum-Haus das Konzert " Per La Vita" mit Esther Bejarano, der Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz, und den Rappern der Gruppe " Microphone Mafia" statt. Am 13. November präsentiert um 18 Uhr das " theater odos" in der Diskothek " Kleine Freiheit" das Stück " Fluchtpunkt Israel", das die Suche eines jungen Mannes nach der eigenen religiösen Identität zum Thema hat. Ort der Handlung ist das jüdische Auswandererschiff Struma, das 1942 mit 769 Passagieren im Schwarzen Meer versenkt wurde.
Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen sind in einem Faltblatt nachzulesen, das in der Bürgerberatung und Tourist-Information erhältlich ist, an weiteren öffentlichen Orten ausliegt oder im Internet unter www.osna brueck. de/ friedenskultur steht. Die im Faltblatt angekündigte Ausstellung " Harzburger Front im Gleichschritt zur Diktatur" entfällt aus organisatorischen Gründen.

Bildtext:

Die alte Synagoge in Osnabrück.

Foto:

Sammlung Ordelheide
Autor:
pm


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