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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
FDP spricht sich für Oberschulen aus
Zwischenüberschrift:
GEW-Forderung nach mehr Gesamtschulen zurückgewiesen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Osnabrücker FDP-Ratsfraktion hat die Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) zurückgewiesen, in Osnabrück keine Oberschulen zu gründen und stattdessen weitere integrierte Gesamtschulen einzurichten. Die Liberalen unterstützen stattdessen den Stadtelternrat, der sich vor einigen Tagen mehrheitlich für die flächendeckende Einführung von Oberschulen ausgesprochen hatte.
" GEW und Stadtelternrat in Osnabrück laufen in entgegengesetzte Richtungen", betonte der FDP-Fraktionschef Thomas Thiele in einer Pressemitteilung. Dies zeige deutlich, dass es völlig unterschiedliche Ansichten über die Zukunft der Schullandschaft in Osnabrück gebe. Während die Lehrergewerkschaft Oberschulen für Osnabrück ablehne, befürworte der Stadtelternrat deren Einführung. Er frage sich, welche dieser Institutionen wohl eher den Elternwillen vertrete, so Thiele.
Seit Sommer gebe es niedersachsenweit 132 neue Oberschulen. Die Oberschule sichere die wohnortnahe Beschulung, da sie mit zwei Parallelklassen arbeiten könne. Zu Beginn finde gemeinsamer Unterricht statt, und erst in späteren Jahren erfolge eine Differenzierung nach den Fähigkeiten des einzelnen Kindes. Persönliche Lernwege zu den verschiedenen Abschlüssen seien möglich. Das Kind stehe dabei im Mittelpunkt und nicht das Schulsystem.
" Osnabrück hat ein vielfältiges Schulangebot", so Thiele weiter. Mit der neuen IGS in Eversburg sei das Angebot zuletzt deutlich verbessert worden. " Es bedarf nun einer Konsolidierungsphase." Es sei nicht sinnvoll, jetzt die Gymnasien unter Druck zu setzen. " Hier gilt Verlässlichkeit des Schulträgers. Mit der Oberschule wird die Schullandschaft weiterhin kleine und überschaubare Einheiten haben." Auf große " Schulfabriken" könne verzichtet werden.
" Es ist falsch, Kinder mit ihren unterschiedlichen Begabungen in einer Einheitsschule zu unterrichten. Kinder und Eltern müssen die Möglichkeit haben, sich die Schule auszusuchen, die ihrem Kind den größtmöglichen schulischen Erfolg bieten kann", unterstrich Thiele.
Autor:
pm


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