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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Auf dem Bobbycar siegen die Jüngsten
Zwischenüberschrift:
Trotz Besucherflaute tolle Stimmung im Nettebad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Jung und leicht" siegt vor " Masse statt Klasse". Beim ersten Bobbycar-Rennen in der " Black Hole"- Rutsche des Nettebads hat sich das OS-Community-Team " Känginoo Endbosse" gegen die " Special Water Objects" von den Stadtwerken durchgesetzt. Die jungen Piloten feierten ihren Sieg wie echte Rennfahrer mit einer ausgiebigen Sektdusche.

Wer am Ende ganz vorne liegt, kann auch mit ein bisschen Häme leben: " Es war eigentlich klar, dass ihr gewinnt. Ihr seid doch bis vor zwei Jahren noch auf dem Bobbycar durchs Wohnzimmer gefahren", sagte Moderator Jan Flemming zum Siegerteam von der OS-Community.

Dass man auf dem Spielzeugauto auch mit Erfahrung punkten kann, bewies die Stadtwerke-Mannschaft, für die auch Angestellte jenseits der 50 antraten. Mit David Kötter stellten die Lokalmatadoren auch den schnellsten Fahrer. Er fuhr eine Bestzeit nach der anderen und schraubte den Streckenrekord am Ende auf unglaubliche 13, 45 Sekunden. Kötters Geheimrezept: " Wir haben alle letzte Woche noch mal ordentlich gegessen!" Deshalb auch das Motto des Teams: " Masse statt Klasse".

Zu den absoluten Spitzenpiloten gehörte auch Alexander Starkmann vom Siegerteam " Känginoo Endbosse". " In der letzten Kurve beschleunigt man noch mal richtig, da muss man aufpassen, dass man das Bobbycar nicht verliert", antwortete der junge Rennfahrer auf die Frage, was die größte Herausforderung auf der Strecke sei.

Hinter den Stadtwerken folgte das zweite OS-Community-Team " Krabbelkäfer". Die Osnabrücker Internetplattform hatte ein Ausscheidungsrennen veranstaltet, in dem sich unter zahlreichen Bewerbern die schnellsten Fahrer für die Rennteams qualifizieren konnten. Auf den Plätzen vier bis sechs landeten die Teams der Sparkasse, Kikxxl und Ikea. Deutlich Letzter in der Zeitwertung, aber Erster in der Kategorie " Optik" wurde die Mannschaft vom Autohaus Haarlammert: Die langsamen Autoverkäufer trugen einheitlich schwarze Badekleidung mit dem Firmenlogo ihres Arbeitgebers.

Passend zum Titel " Bobbycar-Weltmeisterschaft", wurde das Rennen ausgesprochen professionell betreut. Am Rutschenausgang kontrollierte ein Schiedsrichter, ob die Piloten auch gemeinsam mit ihrem Spielzeugauto in der Ausrutschzone ankamen. Am Einstieg in die " Black Hole" wiederum prüfte ein Stadtwerke-Angestellter den korrekten Zustand des Rutschgeräts. Das war nötig, denn einige Bobbycars erlitten einen so starken Abrieb, dass die Räder blockierten. Schiedsrichter, Reifen-Prüfer und Organisatoren waren übrigens sämtlich Auszubildende. " Sie konnten wählen, ob sie eine Woche das Moskaubad leiten oder das Bobbycar-Rennen veranstalten. Die Entscheidung fiel eindeutig aus!", sagte Verena Frankenberg von der Marketing-Abteilung der Stadtwerke.

Einziger Wermutstropfen war die geringe Besucherzahl im Nettebad. Offenkundiger Grund: der pralle Sonnenschein.

" Bei so gutem Wetter können wir hier nackt auf den Tischen tanzen, und die Leute kommen nicht ins Hallenbad", sagte Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle. Trotzdem soll das Bobbycar-Rennen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden dann hoffentlich bei Dauerregen.

Bildtext:

Jetzt nur nicht das Bobbycar verlieren Fahrer und Gefährt mussten zeitgleich im Ziel eingehen.

Foto:

Hermann Pentermann
Autor:
Hendrik Steinkuhl


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