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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gericht soll Neumarkt dominieren
Zwischenüberschrift:
Neuer Bebauungsplan ist zur Diskussion freigegeben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Auf dem Neumarkt soll ein neues Gebäude vor H + M gebaut und der Busbahnhof verlegt werden. Zusätzlich soll der Verkehr auf zwei Spuren begrenzt werden. Dies sieht der Bebauungsplan vor, der für die öffentliche Diskussion freigegeben wurde.

Der Plan wird vom 11. Oktober bis 11. November im Fachbereich Städtebau im Dominikanerkloster einsehbar sein. Nicht berücksichtigt sind dabei die Flächen des möglichen Einkaufscenters und des Coppenrath-Cafés.

" Das Landgerichtsgebäude soll den Neumarkt wieder dominieren", sagte Fachbereichsleiter Franz Schürings bei der Vorstellung des Bebauungsplans. Er umfasst den Bereich vom westlichen Busbahnhof und den nördlich angrenzenden Bereichen sowie den südlichen Neumarkt mit dem Neuen Graben, Johannisstraße, Seminarstraße und Lyrastraße. Das Gerichtsgebäude war vor dem Zweiten Weltkrieg das prägnante Gebäude am zentralen Platz in Osnabrück, so Schürings.

Durch den Bau eines sechsstöckigen Hauses vor H + M soll der Neumarkt in kleineren Dimensionen erscheinen, sagte er. Das Haus reiche bis in die Mitte der heutigen Straße.

Durch den Neubau ergeben sich zwei wesentliche Änderungen auf dem Neumarkt. Die Fläche für die heute vierspurige Straße wird eingeengt. Die Zahl der Spuren wird auf zwei reduziert.

Der Rat und der Stadtentwicklungsausschuss hätten sich dafür ausgesprochen, dem Individualverkehr auf dem Neumarkt jeweils eine Spur pro Richtung zur Verfügung zu stellen, berichtete Schürings. " Im Bebauungsplan ist jedoch keine Festsetzung zur Anzahl der Verkehrsspuren getroffen worden", sagte er.

Die zweispurige Straße soll näher an das Landgerichtsgebäude rücken. Der Busbahnhof vor dem Gebäude soll entfernt werden.

Die Bushaltestellen sollen im Bereich Am Grünen Brink, auf der Südseite des Neumarkts vor dem ehemaligen Wöhrl-Gebäude und im Anfangsbereich der Johannisstraße konzentriert werden. Der Neumarkt bleibt nach den Planungen sowohl im öffentlichen wie auch im Personenverkehr der Knotenpunkt in Osnabrück.

Schürings betonte, dass der Bebauungsplan nichts festegelegt habe, sondern zur Diskussion ausgelegt sei. Wenn alle Voraussetzungen für das neue Einkaufscenter erfüllt seien, werde der dann fällige Bebauungsplan über den aktuellen Plan gelegt, sagte er.

Wie der Abschnitt in dem jetzt vorgestellten Bebauungsplan mit der Nummer 525 zukünftig in der Realität aussehen werde, ergebe ein Gestaltungswettbewerb, der zeitnah ausgeschrieben werde. Über den Baubeginn konnte Schürings nichts sagen.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Neubau des Neumarkts verzögert wird. Auswertungen von Luftbildern der Alliierten-Bombardierungen haben ergeben, dass im Bereich des Neumarkts Blindgänger liegen.
Autor:
Thomas Wübker


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