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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das alte Osnabrück und seine Geschichte(n)
Zwischenüberschrift:
Kulturgeschichtliches Museum setzt die Reihe "Stadtgespräche" fort
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In der Reihe " Stadtgespräche", die das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein veranstaltet, werden unterschiedliche Aspekte der über 1200-jährigen Geschichte der Stadt Osnabrück beleuchtet. Die Vorträge der kommenden Monate widmen sich zwei Schwerpunkten. Zum einen wird im Rahmen des Jahresthemas " Würde" die Situation von Kindern in der Geschichte näher betrachtet. Zum anderen steht die Migrationsgeschichte Osnabrücks im Vordergrund. Hier die Veranstaltungen in der Übersicht.

Tischsitten: Am Mittwoch, 12. Oktober, 16.30 Uhr, spricht Eva Berger im Kulturgeschichtlichen Museum über " Tischsitten und Benimmregeln im Osnabrück des 18. Jahrhunderts". Dieses Stadtgespräch befasst sich mit Problemen Osnabrücker Eltern, ihre Kinder zu wohlanständigen Menschen zu erziehen. An Einzelstücken aus der Sammlung und anhand von Originaltexten werden unterhaltsam Sitten und Gebräuche vorgestellt.

Kinderrechte: Am Mittwoch, 23. November, 16.30 Uhr, heißt es bei Eva Berger im Kulturgeschichtlichen Museum: " Sind 2011 die Kinderrechte im Grundgesetz? Leben und Arbeit von Kindern um 1411, 1611 und 1811". In Zusammenarbeit mit dem Bündnis " Zukunft Osnabrück Familie geht vor" werden aktuelle Lebenssituationen von Kindern vorgestellt und ein Rückblick in Kindheiten unterschiedlicher Jahrhunderte gewagt. Das Thema steht unter der Frage nach dem Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Krisen und der Bedeutung der Familie.

Christophorus: " Der Osnabrücker Meister und die Christophorusfigur der Gartlage" ist Thema des Stadtgesprächs mit Meike Teufert am Mittwoch, 14. Dezember, 16.30 Uhr, im Kulturgeschichtlichen Museum. Die Werkstatt des " Osnabrücker Meisters" hat viele Spuren in Stadt und Landkreis hinterlassen. Zu ihren bekanntesten Werken gehört der um 1517 entstandene " Heilige Christophorus" vom Haus Gartlage. Als Patron gegen den plötzlichen Tod besaß Christophorus eine herausgehobene Stellung. Ihn riefen besonders Menschen auf Reisen an, etwa Fuhr- und Kaufleute, Schiffer oder Pilger.

Migration: " Museum 2.0 das Virtuelle Osnabrücker Migrationsmuseum′" wird von Thorsten Heese am Mittwoch, 25. Januar, 16.30 Uhr, in der Villa Schlikker vorgestellt. Mit dem ersten virtuellen Migrationsmuseum Norddeutschlands beschreitet das Kulturgeschichtliche Museum nicht nur technisch neue Wege. Es ermöglicht Osnabrücker Bürgerinnen und Bürgern darüber hinaus, sich unmittelbar und aktiv mit persönlichen Gegenständen und Erzählungen an der Museumsarbeit zu beteiligen. Gesucht werden weiter Objekte, die Geschichten der Migration in und um Osnabrück sichtbar machen. Anhand von einigen dieser Migrationsgeschichten wird das Konzept des virtuellen Museums näher erläutert.

Wanderungen: Jochen Oltmer beleuchtet am Mittwoch, 15. Februar, ab 16.30 Uhr, in der Villa Schlikker " Migrationsgeschichte als Lokalgeschichte: Osnabrück im Wanderungsgeschehen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart". Welche Wanderungsbewegungen prägten die Osnabrücker Geschichte? Warum wurden Osnabrück und das Osnabrücker Land Ausgangspunkt oder Ziel von Migrationen unterschiedlichster Form und Größe?

Diese Fragen stehen im Vordergrund des Vortrags, der nicht nur die räumlichen Massenbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts betrachtet, sondern auch die Vielfalt des kleinräumigen Wanderungsgeschehens in den Blick nimmt.

Wüste: Über eine " Kindheit in der Wüste" berichtet Maik Grawenhoff am Donnerstag, 22. März, 18 Uhr, im Felix-Nussbaum-Haus. Der Autor erzählt auf unterhaltsame Weise aus seiner Kindheit, die er in den 1970er-Jahren im Stadtteil Wüste verbrachte. Es geht um die ganz alltäglichen, wunderbaren Dinge, aufregende Beobachtungen und das Erleben von Vertrautheit und fürsorglicher Liebe der Großeltern. " Berühmtheiten" wie die Springbrötchen oder Udo Lattek fehlen dabei ebenso wenig wie Opas Kohlenkeller oder Omas Trockenhaube.

Fernmeldewesen: Egon Bode wird am Mittwoch, 25. April, 16.30 Uhr, in der Villa Schlikker über " Die Entwicklung des Osnabrücker Fernmeldewesens seit 1887" sprechen. 1887 begann in Osnabrück das Zeitalter des Telefons. In dem Jahr wurde der Fernsprechverkehr mit zunächst 32 Apparaten in Betrieb genommen. Seitdem hat sich die Telekommunikation drastisch verändert. Egon Bode erlebte selbst als Postangestellter aktiv die Entwicklung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Seine persönlichen Erfahrungen ergänzt er durch einen historischen Rückblick auf die Anfänge des Fernmeldewesens im 19. Jahrhundert.

Der Eintritt zu den Einzelveranstaltungen kostet jeweils 2 Euro. Wer bei allen sieben Terminen dabei sein möchte, bezahlt insgesamt 10 Euro. Weitere Infos beim Kulturgeschichtlichen Museum, Lotter Straße 2, Telefon 05 41/ 323-22 07. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, 11 bis 18 Uhr, Samstag/ Sonntag 10 bis 18 Uhr.

Bildtexte:

Der Rosenplatz in einer historischen Aufnahme aus dem Jahr 1972. Über seine " Kindheit in der Wüste" und den angrenzenden Bereichen berichtet Maik Grawenhoff in der Reihe " Stadtgespräche"

" Unterricht bei der Schulfrau" ist der Stahlstich von William French überschrieben.

Das Telegrafenamt an der Möserstraße auf einer Postkarte aus dem Jahr 1907.

Fotos:

Medienzentrum Osnabrück/ Kulturgeschichtliches Museum

Autor:
pm


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