User Online: 1 | Timeout: 16:39Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtbahn gut für Handel und urbanes Leben
Zwischenüberschrift:
Verkehrsplaner über Straßenbahnstädte und Busstädte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Für Osnabrück ist eine Stadt- oder Straßenbahn technisch möglich und auch finanzierbar. Diese Botschaft richtete Dr. Christoph Groneck, Verkehrsplaner im Rhein-Sieg-Kreis und Fachjournalist, jetzt in der Volkshochschule an seine Zuhörer. Die Stadtbahn-Initiative, die VHS und der Verkehrsclub Deutschland hatten ihn eingeladen.
Ein schienengebundenes Nahverkehrssystem könne den Autoverkehr reduzieren, die Innenstadt beleben und einen Gewinn für die Stadtgestaltung bedeuten, erklärte Groneck, der die Erfolgsgeschichte der neuen Straßenbahnen in Frankreich vorstellte. Die jüngste Neueröffnung gab es im Juni in Osnabrücks Partnerstadt Angers. Dort sei vor allem auf eine perfekte städtebauliche Einbindung in das Stadtbild geachtet worden. In französischen Städten komme es durch die Tram zu einer optischen Aufwertung des Stadtraumes und einer Steigerung der Urbanität.
Straßenbahnstädte hätten 50 Prozent mehr Fahrgäste als Busstädte. Als Erfolgsfaktoren nannte Groneck Vorteile wie Fahrdynamik, Laufruhe, Spurführung und Kapazität. Ein je eigenes Fahrzeugdesign fördere die Identifizierung der Bürger mit dem neuen Verkehrsmittel.
In Frankreich stelle eine Nahverkehrsabgabe die Finanzierung auf eine solide Grundlage. In Deutschland sei noch offen, wie es nach dem Auslaufen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes weitergehe. Noch bis 2019 könnten Kommunen mit einer Förderung von 70 bis 90 Prozent rechnen vorausgesetzt, die Planung stehe und die Politik sei sich einig.
Autor:
pm


Anfang der Liste Ende der Liste