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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sechs Millionen für ein neues Polizeirevier
Zwischenüberschrift:
Haushaltsausschuss des Landtags bewilligt Umbau in der Winkelhausenkaserne
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Hoch erfreut" und " Endlich" mit diesen Worten zwischen Jubel und Stoßseufzer reagierte Polizeivizepräsident Friedo de Vries auf die Nachricht, dass der Haushaltsausschuss des Landes sechs Millionen Euro für den Bau des neuen Polizeireviers in einem Block der ehemaligen Winkelhausenkaserne bewilligt hat.

" Wir freuen uns riesig, aber wir haben auch lange darauf gewartet", verdeutlichte de Vries am Mittwoch die problematischen Verhältnisse, unter denen die Beamten im angemieteten Komplex an der Pagenstecherstraße seit Jahrzehnten leiden.

Nun soll Block fünf der ehemaligen Kaserne der britischen Streitkräfte entkernt und umgebaut werden. Die Bausubstanz selbst, so der Leiter des Staatlichen Baumanagements in Osnabrück, Richard-Wilhelm Bitter, sei durchweg solide und ein Neubau statt des Entkernens doppelt so teuer geworden.

Der Umbau soll noch in diesem Jahr beginnen. Der Eingang zum Revier wird zur Römereschstraße gelegt. Vor dem Gebäudekomplex entstehen Parkplätze, dahinter Garagen. Und auch Zwinger für die Diensthunde der Polizei werden gebaut.

Im Kellergeschoss der neuen Dienststelle sollen moderne Wasch- und Umkleideräume ihren Platz finden. Die Dienstausrüstung wird im neuen Bau ordentlich untergebracht werden können.

Die Wache für die Bewohner der umliegenden Stadtteile, aber auch jeden anderen Hilfesuchenden zieht ins Erdgeschoss des Gebäudes ein. " Sie wird wesentlich kundenfreundlicher werden", kündigte de Vries an. Das fange schon bei der Zahl der Parkplätze an. Der Einsatz- und Streifendienst 1 ist für den Nordteil der Stadt zuständig. Für den südlichen Bereich sind die Beamten am Kollegienwall zuständig. Auch der Verkehrsunfalldienst wird hier angesiedelt.

165 Polizisten sollen im kommenden Jahr ins neue Revier einziehen. Sie gehören zum Einsatz- und Streifendienst 1, zum medizinischen Dienst, der Hundestaffel und der Trainingseinheit. In dieser erlernen die Beamten das richtige Verhalten in kritischen Situationen, von Fällen häuslicher Gewalt bis zum Anlegen von Handschellen. Diese Abteilungen sind derzeit am Kollegienwall zu Hause.

" Die sehr unerfreuliche Situation für die Polizei hat endlich ein Ende", freute sich auch Oberbürgermeister Boris Pistorius, dass das Land " seine Zusage der Finanzierung jetzt einlöst". Damit entstehe in der alten Kaserne eine moderne Dienststelle als Kopf eines Geländes, das in seiner Entwicklung schon weit fortgeschritten sei. Auch die Sicherheitslage verbessere sich durch die gute Verkehrsanbindung. " Dieser Standort ist in vielerlei Hinsicht optimal. Wir hoffen jetzt, dass auch die weiteren Investitionsentscheidungen für das Kasernengelände bald getroffen werden." Pistorius meint damit die Ansiedlung des Finanzamts Osnabrücker Land und der Landesschulbehörde.

Das Staatliche Baumanagement, zuständig für Planung und Ausschreibung der Bauarbeiten, hat die freudige Botschaft aus Hannover bisher nur mündlich erhalten. " Aber ich bin sicher, dass wir den Auftrag aus Hannover für die Ausführungsplanung in Kürze bekommen", sagte Bitter am Mittwoch.

Bildtext:

Am Römereschweg kann Block fünf der ehemaligen Winkelhausenkaserne jetzt in ein modernes Polizeirevier verwandelt werden.

Foto:

Jörn Martens
Autor:
Stefanie Adomeit


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