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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Spielerisch lernen mit allen Sinnen
Zwischenüberschrift:
Evangelischer Kirchenkreis stellt neues Bildungskonzept für Kitas vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Eine Kindertagesstätte ist keine Schule", sagt die Kita-Leiterin Claudia Kaminski. Gleichwohl würden in den evangelischen Kitas Bildung und Erziehung großgeschrieben. Festgelegt wurden die Erziehungsziele nun in einem neuen Bildungskonzept.
Vor zwei Jahren hatten sich die damals 19 evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis Osnabrück darunter zwei in Wallenhorst zu einer Trägerkooperation zusammengetan. Inzwischen sind es 22 Einrichtungen, mindestens drei weitere Krippen werden angesichts des ungebrochen hohen Bedarfs an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige dazukommen.
Wichtiges Ziel der Zusammenarbeit war eine einheitliche frühkindliche pädagogische Ausrichtung, sagte der Vorsitzende der Trägerkooperation, Ulf Jürgens, der das Konzept gemeinsam mit Superintendent Friedemann Pannen vorstellte. Die bunte Broschüre solle den Eltern aufzeigen, wie die Mitarbeiterinnen Bildung verstehen und umsetzen.
Angesichts der Diskussion über die Leistungen des deutschen Bildungssystems wachse der Stellenwert frühkindlicher Erziehung, ergänzte Antje Marotz, pädagogische Leiterin der Kita-Kooperation. Die Leiterinnen der 22 Einrichtungen des Kirchenkreises hätten Bildungsziele diskutiert und Wege zu deren Verwirklichung festgelegt. Umsetzbar seien sie für alle Kitas, auch wenn sie zum Teil sehr unterschiedliche Konzepte hätten, betonte Kaminski, die im Arbeitskreis mitgewirkt hatte.
Ziele seien unter anderem die Entwicklung einer selbstbewussten Persönlichkeit, Bewegung, Sprach- und Rechenförderung, Kreativität und Naturerfahrung. Über allem stehe das christliche Menschenbild als grundlegende Orientierung. " Wir wollen Religion, Gott und Glauben in der Gesellschaft wachhalten", erläuterte Pannen.
Aufgenommen würden selbstverständlich auch Kinder anderer Glaubensrichtungen. Nach Auskunft des Superintendenten geben viele muslimische Familien ihre Kinder bewusst in eine christliche Kita, weil dort Religion gelebt werde. Nach der jüngsten Erhebung waren zwölf Prozent aller Kinder in Kitas des Kirchenkreises muslimischen Glaubens, elf Prozent zählten zu verschiedenen anderen Glaubensrichtungen. Darunter waren aber auch 14 Prozent ungetaufte Kinder christlicher Eltern, die ihren Kindern in der Kita den Glauben näherbringen wollen.
Broschüre unter www.kirchenkreis-osnabrueck.de

Bildtext:

Kinder lernen vor allem beim Spielen. Damit lassen sich auch logische Denkprozesse vermitteln. Die 22 Kitas des Kirchen kreises können ihre Besonderheiten auf einem der neuen Broschüre beigelegten Blatt vorstellen.

Foto:

Colourbox
Autor:
Ulrike Schmidt


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