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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neue Erfahrungen mit Natur
Zwischenüberschrift:
NABU feiert 100. Geburtstag mit 1000 Gästen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Der Sommer klingt nach Chillen. Chillen auf einer Wiese an einem Bach. Ich höre das Rauschen des Bachs." So beschrieb eine Sechstklässlerin den Sommer. Wie der Sommer und die anderen Jahreszeiten klingen, kann jetzt im Klanggarten auf dem Gelände des Naturschutzbunds (NABU) am Klaus-Strick-Weg erlebt werden. Er wurde beim Fest zum 100-jährigen Bestehen des Verbands eröffnet.
Etwa 1000 Menschen kamen am Sonntag zur Geburtstagsfeier auf das Areal des NABU direkt neben dem Zoo. Den Weg zur Party säumten die Geschichten und Gedichte von etwa 150 Schülern aus Osnabrück und dem Umland. Sie nahmen am Wettbewerb " Klang der Jahreszeiten" teil.
Ein Höhepunkt der Geburtstagsfeier war die Eröffnung des Klanggartens, einer Kooperation des NABU mit dem Museum am Schölerberg. Gebaut wurde der Garten von der Literatur-Professorin Jutta Wermke und dem Klangkünstler Jörg Kerll.
Der Klanggarten besteht aus zwei Stationen: dem Selbsttöner und dem Schautisch. Auf dem Tisch sind Gedichte und Bilder zu sehen, die der jeweiligen Jahreszeit angepasst werden. Jeweils am ersten Sonntag nach dem Wechsel einer Jahreszeit werden mit einem musikalischen Event die Elemente in dem Tisch ausgetauscht. Am 25. September wird dort um 11 Uhr der Wald-Hornist Hilmar Hajek herbstliche Klänge spielen.
Selbst Klänge erzeugen können die Besucher des Klanggartens, indem sie auf Didgeridoo, einem Rainstick, Zimbeln oder einem Tamtam spielen. Während der Schautisch ein " Ort der Fantasie" sei, so Wermke, " kann man im Rondell des Klanggartens sitzen und lauschen", so Kerll. Die Besucher sind eingeladen, Naturgeräusche zu produzieren.
" Es geht uns um eine neue Herangehensweise an die Natur und an Naturerfahrungen", erklärt Andreas Peters, 1. Vorsitzender des NABU, den Hintergrund der Installationen. Die Idee hinter dem Projekt sei, andere Erlebensweisen der Natur durch Klang oder Literatur zu bekommen. Demnächst sollen auch Literatur- und Klang-Workshops beim NABU stattfinden.

Bildtext:

Mit Kettensäge und Schutzbrille rückt dieser Besucher beim Sommerfest 100 Jahre NABU dem dicken Holzstamm zu Leibe, natürlich unter fachkundiger Aufsicht.

Foto:

Uwe Lewandowski
Autor:
tw


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