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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bürger drängen auf Erhalt der Sporthalle
Zwischenüberschrift:
Runder Tisch will mit Politikern sprechen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule ist ein Dauerbrenner unter den Themen des Runden Tisches Schölerberg/ Fledder. Auch auf der jüngsten Sitzung ging es um die künftige Nutzung. Nun möchten die Teilnehmer die Frage verstärkt in dieÖffentlichkeit bringen, zum Beispiel bei einer Veranstaltung mit Politikern.

In einem ersten Schritt möchte der Runde Tisch andere Einrichtungen des Stadtteils für das Thema gewinnen. Denn ein entsprechendes sportliches Angebot hält Sprecherin Monika Budke für zwingend notwendig: Der Verlust der Halle wäre " ein Desaster", sagte sie. Gerade der drohe aber, wenn die Reparaturen weiter auf die lange Bank geschoben würden. Der SC Schölerberg nutzt die Turnhalle und würde sich auch stärker engagieren, unterstrich der Vereinsvorsitzende Siegfried Keuchel. Auch eineÜbernahme sei nicht ausgeschlossen – " aber nicht in diesem Zustand", sagte Keuchel. Bei einem Termin mit politischen Vertretern soll das Thema nun angeschoben werden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es um die Parkplatzsituation am Schölerberg, insbesondere um den offenkundig weiter wachsenden Bedarf des Zoos. Die Teilnehmer möchten nun dessen Geschäftsführer Andreas Busemann zu einer der kommenden Sitzungen einladen, um sich über eine entsprechende Konzeption auszutauschen.

Umstrittener waren zwei weitere Themen: zum einen der Spielplatz im Bereich Meller Straße, der der Erweiterung eines Discounters weichen soll. Die CDU Schölerberg/ Fledder, deren Vorsitzender Peter Jeda an der Sitzung des Runden Tisches teilnahm, hatte sich in einer Hauswurfsendung für die Pläne des Discounters ausgesprochen und den Runden Tisch als einen der Gegner dieser Pläne bezeichnet. Genau dies stimme nicht, betonte Budke. Wunsch sei es vielmehr, bei einem Wegfall des Spielplatzes eine andere Fläche als Ersatz bereitzu-stellen. Darüber hinaus ging es um ein Vorhaben am Schölerberg, das derzeit unter der Überschrift " Aussichts- und Informationsturm" läuft. Die CDU hatte sich für die Pläne ausgesprochen, während zahlreiche Anwohner diese ablehnten. Jeda betonte nun, dass der Begriff " Aussichtsturm" unglücklich gewählt sei. Vielmehr solle ein Konzept zum Erleben des Waldes erarbeitet werden, sodass das Bauwerk eher als Lehrpfad gelte.

Bildtext:

Muss der Schölerberg bald ohne Turnhalle auskommen?

Foto:

Michael Hehmann
Autor:
Henning Müller-Detert


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