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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bergfest am Fuß des "Monte Winkelhausen"
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke ziehen positive Halbzeitbilanz ihrer Erschließungsarbeiten auf ehemaligem Kasernengelände
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wenn die Arbeiter den Zeitplan einhalten, freut sich der Bauherr. Sind sie schneller als geplant, verursacht das Planungsdruck, wie das Beispiel der ehemaligen Winkelhausenkaserne zeigt. Auf dem 31, 5 Hektar großen Gelände werden sich bis Ende 2012 unter anderem die Polizeiinspektion und das Finanzamt Osnabrück-Land sowie das Unternehmen Kaffeepartner ansiedeln. Derzeit lassen die Stadtwerke Osnabrück das Gelände erschließen.
Zum " Bergfest" auf der Baustelle an der ehemaligen Winkelhausenkaserne hatten die Stadtwerke Osnabrück die Medienvertreter der Region eingeladen. Der Name sollte andeuten, dass nach einem Jahr des Rückbauens und Erschließens planmäßig die Hälfte der Bauaktivitäten erledigt ist.
Statt eines Fests gab es letztlich eine Pressekonferenz. Aber immerhin war ein Berg da: der " Monte Winkelhausen". So nannte Marcel Haselof, Projektleiter der Stadtwerke, den riesigen Sand- und Schutthaufen, den die Bagger in den vergangenen Tagen zusammengetragen hatten.
In dessen Windschatten erklärte Stadtrat Wolfgang Griesert, dass die Bauarbeiten sehr schnell voranschritten. So schnell, " dass wir mit den Planungen erst einmal hinterherkommen müssen". Es sind die Fragen nach möglichen Regenrückhaltebecken und vor allem der späteren Verkehrsanbindung, die es noch zu klären gilt.
Klar ist hingegen laut Griesert, dass die Stadt im Oktober beginnt, einen 600 Meter langen und an der weitesten Stelle 40 Meter breiten Grünstreifen quer über das Gelände anzulegen. Dieser Streifen solle die Nette mit dem Piesberg verbinden. Nutzen sollen ihn Radfahrer und Wanderer auf ihren Ausflügen sowie die Angestellten der Unternehmen und Dienstleister, die sich auf dem Gelände ansiedeln werden.
Dazu wird die Firma Kaffeepartner gehören, deren neue Geschäftszentrale bereits als Rohbau zu erkennen ist. Das Verändern vorhandener Gebäude für die Polizeiinspektion beginnt voraussichtlich Mitte 2012. Ende des kommenden Jahres folgt dann der Umbau von drei ehemaligen britischen Mannschaftsgebäuden für das Finanzamt Osnabrück-Land.
Bis es so weit ist, liegt viel Arbeit vor den Stadtwerken, die im Juni 2010 insgesamt 27, 5 Hektar des Geländes übernommen hatten. Bislang seien 13 von geplanten 17 Kilometern an Kabeln und Rohren auf dem Gelände verlegt, sagte Haselof. Außerdem gilt es, die meisten der ehemaligen Kasernengebäude abzureißen. Dabei dürften 200 000 Tonnen Schutt anfallen. Würden die Stadtwerke nicht einen Großteil vor Ort brechen und wiederverwerten lassen, wären einige Tausend Lkw-Ladungen notwendig, um alles abzutransportieren, sagte der technische Leiter der Stadtwerke, Ingo Hannemann.
Aber ob nun recycelt oder von Lkw abtransportiert die Tage des " Monte Winkelhausen" sind gezählt.

Bildtext:

Kann man das wiederverwerten? Ingo Hannemann, Marcel Haselof, Stephan Rolfes, Wolfgang Griesert und Markus Moß (von links) diskutieren über die Materialien auf dem Gelände der ehemaligen Winkelhausenkaserne. Links erhebt sich der " Monte Winkelhausen".

Foto:

Jörn Martens
Autor:
msb


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