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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der September wird multikulturell
Zwischenüberschrift:
Wochen der Kultur: Gekürzter Etat – gestiegenes Engagement
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Zum neunten Mal laufen ab dem 1. September die Wochen der Kultur " inter.kult" in Osnabrück. Aber weil die Stadt den Etat gekürzt hat, ist in diesem Jahr einiges anders.

Als Oberbürgermeister Boris Pistorius am Donnerstag das Programm von " inter.kult 2011" vorstellte, begann er mit einem Lob. Nicht wegzudenken aus dem Osnabrücker Veranstaltungsjahr seien die Wochen der Kultur, sagte Pistorius. Eine Einleitung wie gemacht für einen einschränkenden Folgesatz.

Der kam auch prompt. In diesem Jahr habe die Stadt das Budget auf 37 000 Euro zurückgefahren, sagte Pistorius. " Einen überschaubaren Etat" nannte er das mit Blick auf die vergangenen Jahre, in denen die Summe noch bei 50 000 bis 55 000 Euro gelegen hatte. Schuld sei der Kostendruck.

Die Veranstalter reagierten. Statt wie bisher das Programm über zwei oder drei Monate zu strecken, begrenzten sie die " inter.kult" auf den September. Vom 1. bis zum 30. des Monats bieten 100 Initiativen und Vereine 55 Veranstaltungen an. Darunter sind ein Tango-Workshop und Bollywood Dance, Integrationsdiskussionen und Vorträge zur Religionsfreiheit sowie das Fest der Kulturen am 18. September auf dem Platz vor dem Rathaus.

Der gemeinsame Nenner der verschiedenen Angebote ist im Motto der diesjährigen Veranstaltungsreihe zu finden: ". . . in Bewegung" lautet es und soll den Teilnehmern " viele mitreißende Momente" bescheren, wenn es nach Schirmherrin und Choreografin Nanine Linning geht.

Anfangs habe er sich mit dem Motto schwergetan, sagte Hartmut Riemann vom Trägerverein. Zu allgemein sei ihm das erschienen. Dann sei ihm aufgegangen, wie viel Platz es lasse, um die Vielzahl der Kulturen abzubilden.

Die Idee für das Leitwort sei ihnen durch die demokratische Bewegung in Nordafrika gekommen, sagte Projektleiterin Katharina Opladen. " Das hat uns inspiriert." Tatsächlich haben sich so viele bewegen lassen wie nie zuvor. Bei Monika Mittenentzwei, die das Fest der Kulturen vorbereitet, haben die Vereine 40 Informations-, 26 Spezialitäten- und 16 Aktionsstände angemeldet.

Es sieht so aus, als habe der gekürzte Etat und die geringere Dauer der " inter.kult" die Vereine zusammenrücken lassen. Ohnehin hätten die zurückliegenden Wochen der Kultur " die Tendenz auszufransen" gehabt, sagte Pistorius. Die aktuelle Variante werde dafür sorgen, dass die Verbindung zum Thema nicht verloren gehe. Trotzdem dürfte die Diskussion über den Sinn gekürzter Etats für Kulturelles in Bewegung bleiben.

Bildtext:

Bunt, ausgelassen und ein wenig fremdartig so wie diese Szene von 2005 soll das Fest der Kulturen auf dem Rathausplatz auch in diesem Jahr gelingen.

Foto:

Klaus Lindemann
Autor:
Michael Schiffbänker


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